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Sebastian Asch und Lucas Auer siegen auf dem Nürburgring
Sebastian Asch und Lucas Auer siegen auf dem Nürburgring © ADAC Motorsport

Premierenerfolg für DTM-Star Lucas Auer und Mücke Motorsport - Platz zwei für Porsche-Duo Jaminet/Ammermüller - Polesetter Stolz/Ludwig werden Dritte

Mit einer souveränen Leistung sicherten sich Sebastian Asch und DTM-Star Lucas Auer (Mücke Motorsport) auf dem Nürburgring den Sieg im neunten Saisonlauf des GT Masters. Es war gleichzeitig der erste Triumph für Mercedes-AMG seit April 2016. Der zweite Rang ging an das Porsche-Duo Mathieu Jaminet und Michael Ammermüller (Team75 Bernhard), Platz drei sicherten sich Pole-Setter Luca Stolz und Luca Ludwig (Zakspeed) in einem weiteren Mercedes-AMG. "Unglaublich", so Sieger Lucas Auer. "Das ist erst mein zweites Wochenende im GT Masters und schon stehen wir ganz oben auf dem Podest. Ich hatte im Rennen sehr viel Spaß."

Den Grundstein zu seinem zehnten GT Masters-Laufsieg legte Asch am Start. Der zweifache GT Masters-Champion übernahm von Startplatz drei in der ersten Kurve die Spitze, dahinter folgte die Corvette von Tabellenführer Jules Gounon (Callaway Competition) und Pole-Setter Luca Stolz sowie Mathieu Jaminet. Zwischenzeitlich eingebremst von zwei Safety-Car-Phasen behauptete das Quartett bis zu den Boxenstopps die Spitzenpositionen. Nach den Fahrerwechseln verteidigte Aschs Partner Lucas Auer die Führung und baute den Vorsprung des pinken Mercedes-AMG weiter aus. Im Ziel hatte der aktuelle DTM-Tabellendritte 7,2 Sekunden Vorsprung und holte damit bei seinem zweiten Auftritt im GT Masters seinen ersten Sieg. Auch für die Berliner Mannschaft Mücke Motorsport, die in diesem Jahr erstmals in der "Liga der Supersportwagen" antritt, war es der Premierenerfolg.

Dank eines gelungenen Boxenstopps kam das Porsche-Duo Jaminet und Ammermüller auf den zweiten Rang. Für das Duo, das für das Team von Le-Mans-Sieger Timo Bernhard antritt, war es das beste Saisonergebnis seit dem Sieg beim Saisonauftakt. Luca Stolz, der zum zweiten Mal die Junior.-Wertung für Piloten unter 25 Jahre gewann, und Luca Ludwig holten beim Heimspiel des Mercedes-AMG Team Zakspeed den dritten Platz vor Dennis Marschall/Patric Niederhauser (Aust Motorsport) im Audi R8, die ihre bisher beste Saisonplatzierung einfuhren.

Tabellenführer Jules Gounon und sein neuer Teamkollege Albert Costa kamen mit ihrer Corvette C7 als Fünfte ins Ziel, Gounon baute damit seine Tabellenführung weiter aus. Costa lieferte sich nach dem Fahrerwechsel ein spannendes Duell mit dem zweiten Aust-Audi von Markus Pommer und Kelvin van der Linde. Das Duo musste sich am Ende mit Rang sechs begnügen. Siebte wurden die Mercedes-AMG-Fahrer Patrick Assenheimer und Maximilian Götz (HTP Motorsport), dahinter folgten Jeffrey Schmidt und Christopher Haase (Land-Motorsport) in einem weiteren Audi R8.

Dank einer starken Aufholjagd sicherten sich Nick Catsburg und Philipp Eng (Schnitzer) noch den neunten Rang. Das Duo war von Position 16 gestartet. Der letzten Meisterschaftszähler ging an Ezequiel Perez Companc und Mirko Bortolotti (GRT Grasser Racing Team) in Lamborghini Huracan. Platz elf ging an den Lamborghini von Rolf Ineichen und Christian Engelhart (GRT Grasser Racing Team). Ineichen holte damit seinen sechsten Saisonsieg in der Trophy-Wertung für nicht professionelle Piloten.

Stimmen der Sieger

Sebastian Asch: "Ich hatte einen Bombenstart. Natürlich habe ich dabei etwas von den Fehlern der Vordermänner profitiert. Die Pace und die Restarts waren super, das Team hat uns ein tolles Auto hingestellt und Lucas Auer ist perfekt gefahren. Ich freue mich riesig. Wir haben auch einen großen Schritt nach vorn in der Meisterschaft gemacht und uns um einige Positionen verbessert. Auch wenn Jules Gounon einen großen Vorsprung hat, wollen wir dranbleiben. Wer weiß, was noch alles passieren wird."

Lucas Auer: "Herzlichen Glückwunsch an Mercedes-AMG und Mücke Motorsport zum Sieg. Ich bin sehr glücklich. Sebastian ist toll gefahren. Er hatte einen super Start und zweite tolle Restarts. Das Auto war sehr einfach zu fahren. Bereits meine erste Rundenzeit betrug 1.29,1 Minuten - was zeigt, wie viel Vertrauen ich in das Fahrzeug hatte."

© Motorsport-Total.com

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