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Neel Jani will auch in Zukunft eng mit der Marke Porsche verbunden bleiben
Neel Jani will auch in Zukunft eng mit der Marke Porsche verbunden bleiben © Porsche

Porsche-Werksfahrer Neel Jani plant neben seinem Formel-E-Engagement mit Dragon weitere Starts auf der Langstrecke: Familie Penske keine Hilfe

Durch das Ende des LMP1-Programms von Porsche nach der WEC-Saison 2017 müssen sich die Fahrer aus dem Kader der Mannschaft aus Weissach nach neuen Betätigungsfeldern umschauen. Neel Jani ist der erste Pilot aus dem Porsche 919, der seine Zukunft bereits unter Dach und Fach gebracht hat. Der Schweizer startet mit Beginn der Saison 2017/18 für Dragon in der Formel E. Gleichzeitig möchte Jani weiter für Porsche aktiv sein.

Da die Stuttgarter dem Le-Mans-Sieger und Weltmeister von 2016 in den kommenden zwei Jahren kaum Renneinsätze in eigenen Autos ermöglichen können, schaut sich Jani nach weiteren Möglichkeiten um. Der Vertrag mit Porsche sowie das Engagement bei Dragon ließen Fahrten in anderen Serien und Autos zu. Die Formel-E-Mannschaft von Dragon wird von Jay Penske geleitet, dem Sohn von US-Legende Roger Penske, der ab 2018 das Acura-DPi-Programm umsetzt.

"Das hat aber nichts miteinander zu tun", betont Jani auf Nachfrage von 'Motorsport-Total.com'. "Der Vorteil bei einem Privatteam wie Dragon ist es aber, dass ich jederzeit die Möglichkeit bekomme, andere Dinge zu fahren, wenn es dem Formel-E-Zeitplan nicht widerspricht. Formel E hat für mich ab November klare Priorität, aber das schließt mögliche Starts bei anderen großen Rennen nicht aus." Allerdings gibt es Einschränkungen sobald der Schweizer für einen anderen Hersteller als Porsche starten möchte.

"Wir haben bei Porsche gesagt bekommen, dass wir alle einen weiterführenden Vertrag bekommen können. Wir sind da in Diskussion. Das Engagement bei Dragon steht einer weiteren Zusammenarbeit mit Porsche nicht im Wege. Wenn ich bei einem Hersteller unterschrieben hätte, wäre das sicherlich etwas anders. So habe ich gewiss mehr Freiheiten", meint Jani. Die Plätze neben den bereits bestätigten Juan Pablo Montoya und Dane Cameron im neuen Penske-DPi-Programm werden voraussichtlich an Piloten gehen, die schon jetzt eine enge Bindung zu den Honda-Ablegern Acura und HPD haben.

© Motorsport-Total.com

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