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Hayden Paddon feierte in Schweden seine beste WRC-Platzierung
Hayden Paddon feierte in Schweden seine beste WRC-Platzierung © Hyundai

Haydon Paddon und Kevin Abbring haben bei der Rallye Schweden gute Leistungen abgeliefert und gehen mit einem positiven Gefühl aus dem Wochenende

Die Schlagzeilen bei Hyundai gehörten heute natürlich Thierry Neuville, der den übermächtig scheinenden Volkswagen beinahe den Sieg streitig machte, doch neben dem Belgier machten bei der Rallye Schweden auch seine Markenkollegen Hayden Paddon und Kevin Abbring eine gute Figur. Mit Platz fünf holte der Neuseeländer Paddon seine bislang beste Platzierung in der Rallye-Weltmeisterschaft und war dementsprechend zufrieden.

"Für uns war es eine gute Rallye, und es war sehr wichtig, Erfahrung in diesen herausfordernden Winterbedingungen zu erlangen", so der Hyundai-Pilot. "Nachdem wir die Etappen am Freitag als Sechster beendeten, wollten wir unsere Position zementieren und einen Puffer aufbauen. Wir mussten enorm daran arbeiten, den Fahrstil an das Setup des Autos und an die speziellen Voraussetzungen dieser Etappen anzupassen", berichtet er weiter.

"Ich bin zufrieden, wie wir diese Rallye angegangen sind, und über unsere erzielten Verbesserungen. Wir hatten definitiv ein paar gute Momente - genauso wie ein paar Probleme - aber in die Top 5 zu kommen, ist ein wirklich gutes Resultat und bringt uns wichtige Punkte für die Herstellermeisterschaft", so Paddon. "Ich denke, wir haben das Bestmögliche erreicht, und es ist definitiv eine gute Basis, auf der wir in Mexiko aufbauen können."

Markenkollege Kevin Abbring hat bei der Rallye Schweden ebenfalls eine Menge gelernt, da er sich an den Hyundai i20 WRC und an die Herausforderung eines Events in der WRC gewöhnen könnte. Mit Rang elf sprang am Ende sogar ein gutes Ergebnis für den Youngster heraus. "Diesen Event werde ich wohl nicht so schnell vergessen, und ich bin wirklich glücklich, meine erste Rallye im Hyundai i20 WRC beendet zu haben", so Abbring.

"Es war eine unglaubliche Erfahrung und ein echtes Privileg, diese toughen Etappen in Schweden angegangen zu sein. Sie verlangen definitiv Respekt. Ich habe mein Selbstvertrauen über das ganze Wochenende aufgebaut und viel Spaß gehabt. Es gab zwar ein paar haarige Momente, die man beim ersten Event bei solchen Bedingungen erwarten kann, und es fehlte ein bisschen Rhythmus im Aufschrieb, dennoch gibt es so viel Positives mitzunehmen. Ich kann es nicht abwarten, meinen nächsten WRC-Event anzugehen."

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