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Sebastien Ogier war in der Recce schneller als die erlaubten 70 km/h
Sebastien Ogier war in der Recce schneller als die erlaubten 70 km/h © Volkswagen

Nach Geschwindigkeitsübertretungen in der Recce zur Rallye Schweden droht Sebastien Ogier in Zukunft eine Strafe, falls er noch einmal zu schnell erwischt wird

Sebastien Ogier hat für die nächsten 13 Rallyes das Damoklesschwert einer Strafe über sich hängen, nachdem er bei der Recce zur Rallye Schweden siebenmal mit zu hoher Geschwindigkeit gemessen wurde. Sollte der Weltmeister bei einer der kommenden 13 Rallyes zu schnell sein, wird bei jener Rallye eine Strafe von zwei Minuten verhängt. Für diese bestimmte Strafe kommt aber nur eine Geschwindigkeitsübertretung in der Recce in Frage, nicht aber bei einer Verbindungsstrecke.

Außerdem erhielt Ogier für die Geschwindigkeitsübertretungen in Schweden eine Geldstrafe. Volkswagen hat keinen Protest gegen diese Entscheidung der Rennleitung eingelegt, wünscht sich aber Klarheit über das Prozedere. "Wir legen keinen Einspruch ein, halten uns diese Option aber offen", wird Volkswagen Motorsport-Direktor Jost Capito von 'Autosport' zitiert. "Es ist noch nicht entschieden, ob wir Protest einlegen. Ich glaube aber nicht, dass wir es machen werden."

Capito ging am Samstagabend zur Rennleitung. Er glaubt nicht, dass es ein technisches Problem am Golf gab, denn Ogier für die Recce benutzt hat. "Ich glaube, die Kalibrierung ist in Ordnung, aber bei allen anderen Rallyes ist das Limit bei 80 km/h. Hier ist es bei 70 und ich glaube, die Fahrer haben ein anderes Gefühl. Für mich ist das der Grund. Wenn sie zu schnell sind, dann sind die Fahrer zu schnell."

Ogier muss in Zukunft in der Recce genau aufpassen, denn eine Strafe von zwei Minuten wird auch für den Weltmeister schwer aufzuholen sein.

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