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Jari-Matti Latvala erhielt in Mexiko den zweiten herben Dämpfer
Jari-Matti Latvala erhielt in Mexiko den zweiten herben Dämpfer © xpbimages.com

Zwei Ausfälle in drei Rallyes: Jari-Matti Latvala macht sich keine Hoffnungen auf den WM-Titel in der WRC - Sebastien Ogier ist derzeit zu stark

Vizeweltmeister Jari-Matti Latvala war mit großen Hoffnungen in die WRC-Saison 2015 gestartet. Der Finne wollte seinen Volkswagen-Teamkollegen Sebastien Ogier im Kampf um den WM-Titel herausfordern. Nach den ersten drei Rallyes sieht es nicht danach aus. Während Ogier alle bisherigen Läufe gewinnen konnte und obendrein in zwei Power Stages drei Bonuspunkte mitnahm, hält Latvala nur bei 19 Zählern.

Zunächst startete alles besser als erwartet. In Monte Carlo belegte Latvala den zweiten Platz. Es war sein bestes Ergebnis bei diesem Rallye-Klassiker. Anschließend wollte der Finne in Schweden seinen vierten Sieg holen, doch ein Unfall zerstörte die Träume. Und nun schied Latvala in Mexiko erneut aus. In der WM ist der 29-Jährige auf den sechsten Platz zurückgefallen. Der Rückstand auf Ogier ist auf gewaltige 62 Punkte angewachsen.

Von der WM spricht Latvala nicht mehr: "Ich muss die WM vergessen und mich von Rallye zu Rallye konzentrieren", sagt er bei 'WRC.com'. "Dann werde ich sehen, wo ich am Jahresende lande. Mehr kann ich im Moment nicht tun." Mexiko ist bekannt für viele Ausfälle. Latvala versuchte ein Schlagloch zu umfahren, rutschte dadurch aber auf losem Schotter aus. Dabei ging die linke Hinterradaufhängung zu Bruch.

"Niemand kann alle 13 Runden perfekt fahren", weiß Latvala aus Erfahrung. "Okay, Ogier dominiert im Moment, er ist sehr stark." Aber auch Ogier machte in den vergangenen beiden Jahren Fehler, allerdings weniger als die versammelte Konkurrenz. Bei der nächsten Rallye in Argentinien hat Latvala an den ersten beiden Tagen als Sechster wieder eine bessere Startposition als der zweimalige Weltmeister.

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