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Mads Östberg hat sich in der WM vom vierten auf den zweiten Platz verbessert
Mads Östberg hat sich in der WM vom vierten auf den zweiten Platz verbessert © Citroen

Mit dem zweiten Platz in Argentinien ist Mads Östberg in der WM der erste Verfolger von Sebastien Ogier - Die Teamleistung stand im Vordergrund

Seit Anfang 2014 fahren Mads Östberg und Kris Meeke für Citroen und es war der Brite, der den ersten Sieg erobern konnte. Östberg fiel bei der Rallye Argentinien schon nach der ersten Prüfung wegen eines technischen Problems zurück. Das entschied die Rangordnung zwischen den beiden Citroen-Fahrern. Der Norweger war aber nicht zu betrübt über die Niederlage, denn zum zweiten Mal in Folge eroberte Östberg den zweiten Platz. Damit ist er nun mit 33 Punkten Rückstand in der WM der erste Verfolger von Titelverteidiger Sebastien Ogier (Volkswagen).

Frage: "Mads, Platz zwei und ein starkes Ergebnis in der WM. Wie denkst du über die Rallye Argentinien? Bist zu zufrieden?"Mads Östberg: "Ja, natürlich. Es war vor allem für das Team eine tolle Rallye. Wir haben gezeigt, dass wir ein starkes Auto haben. Am ersten Tag war ich enttäuscht, weil ich in der ersten Prüfung ein technisches Problem hatte. Dadurch habe ich viel Zeit verloren. Ansonsten war das Auto in diesen harten Prüfungen sehr stark."

"Ich konnte so fahren wie ich wollte und musste mich nicht darum kümmern, ob etwas am Auto brechen wird. Das war ziemlich unglaublich. Ich habe an diesem Wochenende gekämpft und wir haben es gut gemacht. Das ganze Team hat sehr gut gearbeitet."

Frage: "Warst du dir mit deinem Speed im Vergleich zu Jari-Matti Latvala sicher?"Östberg: "Ich bin selbstsicher gefahren. Mir gefällt es im Auto. Über die Prüfungen habe ich mir keine Sorgen gemacht. Ich mag das Auto und habe die Prüfungen genossen. Ich habe nie Druck gespürt. Ich habe genau das gemacht, was ich tun wollte. Yves hat mir keine Anweisungen gegeben, das war sehr schön. Er war an diesem Wochenende ein guter Boss. Ich bin meine eigene Pace gefahren und machte mir beim Duell mit Jari keine Sorgen."

Frage: "Wie war das, als ihr ins Ziel gekommen seid und mit dem Team gefeiert habt?"Östberg: "Das ist für mich wichtiger als der zweite Platz. Es geht um die Teamleistung. Ich bin erst seit etwas mehr als einem Jahr hier. Vom ersten Tag ist mir bei Citroen aufgefallen, wie hart alle arbeiten. Dass sich das auszahlt und ich ein Teil davon bin, ist etwas Besonderes."

"Ich habe viele dieser Fotos gesehen, als das gesamte Team auf dem Podium war. Diesmal ist Kris auf dem Dach seines Autos gestanden. Ich wäre natürlich lieber selbst ganz oben gestanden, aber ein Teil dieser Gruppe auf dem Podium zu sein, ist ein fantastisches Gefühl. Ich kann mir vorstellen, wie sich Kris fühlt, denn für mich ist es sehr cool."

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