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Weltmeister Sebastien Ogier muss auch in Argentinien den "Straßenfeger" spielen
Weltmeister Sebastien Ogier muss auch in Argentinien den "Straßenfeger" spielen © Volkswagen

Volkswagen-Duos melden sich nach 38 Tagen Rallye-WM-Pause mit Top-Zeiten zurück: Ogier Schnellster im Shakedown, Mikkelsen Dritter, Latvala Fünfter

Die drei Volkswagen-Duos sind bereit für die Rallye Argentinien: Den Shakedown zum vierten Saisonlauf der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) beendeten sie auf den vorderen Plätzen. Sebastien Ogier/Julien Ingrassia als Erste, Andreas Mikkelsen/Ola Flöne als Dritte und Jari-Matti Latvala/Miikka Anttila Fünfte zeigten sich auf der 4,59 Kilometer langen Prüfung in Bestform.

Beim "Freien Training" in Villa Carlos Paz in der Provinz Cordoba nutzten alle Volkswagen-Piloten die Gelegenheit, an der Abstimmung der Polo R WRC zu arbeiten. Die letzte Rallye in Mexiko liegt bereits 38 Tage zurück - eine ungewöhnlich lange WM-Pause.

Am Donnerstag beginnt am Abend mit der Zuschauerprüfung in der Innenstadt von Merlo die wahre Rallye-Action. Von Freitag bis Sonntag fordert die Rallye Argentinien Fahrer und World-Rally-Cars mit stark ausgewaschenen, rauen Pisten und tiefen Schlaglöchern.

Volkswagen-Stimmen zum Shakedown:

Sebastien Ogier: "Das Gefühl im Auto ist gut, mit dem Shakedown bin ich sehr zufrieden. Auch wenn die Strecke deutlich weniger rau und felsig war als die Wertungsprüfungen, die wir bei der 'Recce' erlebt haben. In meiner Karriere habe ich bisher nie eine härtere Rallye Argentinien gesehen, was die Streckenbedingungen angeht."

"Für die Fans wird es äußerst interessant, wer bei diesen Bedingungen bis zum Finale am Sonntag übrig bleiben wird. Es wird darauf ankommen, nicht immer volles Risiko zu gehen. Besonders die erste Prüfung am Freitag wird spannend, denn wir fahren mehr als 50 Kilometer ohne Zwischenzeiten. Da weiß man nie, wie gut man unterwegs ist im Vergleich zur Konkurrenz."

Jari-Matti Latvala: "Es war eine lange Pause zwischen den Rallyes in Mexiko und Argentinien. Deswegen geht es im Shakedown immer darum, das Gefühl für den Polo zurückzubekommen. Nach drei Durchgängen im Shakedown ist uns das gelungen und wir hoffen, dass wir am Freitag mit dem gleichen Rhythmus in die Rallye gehen, den wir hier vergangene Saison bei unserem Sieg hatten. Es ist großartig wieder hier zu sein und ich freue mich auf die harten, anspruchsvollen aber gleichzeitig sehr schönen Wertungsprüfungen."

Andreas Mikkelsen: "Nach eine längeren Pause ist ein Shakedown immer die perfekte Gelegenheit, sich wieder an das Tempo und das Gefühl im World-Rally-Car zu gewöhnen. Das haben wir heute genutzt. Die kommenden Tage werden hart für das Material und uns Fahrer und Beifahrer. Die Strecken sind vom Regen stark ausgewaschen und haben teilweise tiefe Löcher. Es wird also neben dem Tempo auch auf eine clevere und Material-schonende Fahrt ankommen. Ich hatte immer gute Resultate in Argentinien. Ich freue mich auf die Rallye."

Jost Capito (Volkswagen Motorsport-Direktor): "Wir stehen bei der Rallye Argentinien vor einer großen Herausforderung, haben heute im Shakedown aber gezeigt, dass wir bereit dafür sind. Die 'Recce' hat gezeigt, dass die Pisten sehr ausgewaschen und mit tiefen Löchern und spitzen Steinen übersäht sind. Dem müssen wir mit viel Cleverness entgegentreten. Argentinien gehört zu unseren liebsten Austragungsorten im Motorsport und hier hat Volkswagen schon große Erfolge gefeiert. Das würden wir am liebsten auch am Sonntag tun. Aber bis dahin liegt noch eine Menge Arbeit vor uns."

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