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Esapekka Lappi zeigte in Portugal das Potenzial des neuen Skoda Fabia R5 auf
Esapekka Lappi zeigte in Portugal das Potenzial des neuen Skoda Fabia R5 auf © xpbimages.com

Europameister Esapekka Lappi stellt bei der Rallye Portugal die ersten Bestzeiten für den neuen Skoda Fabia R5 auf - Lappi und Pontus Tidemand auf Podestkurs

Nach einer starken Leistung steuern zwei Skoda-Duos mit dem neuen Fabia R5 in der WRC-2-Wertung der Rallye Portugal auf Podestkurs. Die Europameister Esapekka Lappi/Janne Ferm markierten am Samstag die ersten drei Prüfungs-Bestzeiten beim ersten Start des neuen Rallye-Fahrzeugs in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC). Vor dem Finaltag liegt der "fliegende Finne" Lappi damit auf Platz zwei der Gesamtwertung direkt vor den Teamkollegen Pontus Tidemand/Emil Axelsson.

"Wir freuen uns, wie sich die WM-Premiere mit dem neuen Fabia R5 bisher für uns entwickelt. Aber unser primäres Ziel bleibt es, die Rallye zu beenden", sagte Skoda-Motorsport-Direktor Michal Hrabanek. Am mit 165,40 Kilometern härtesten Tag der Rallye Portugal zeigte der High-Tech-Allradler auf den kurvigen Schotterpisten im Umfeld von Porto sein großes Potenzial. Gleich in der ersten Wertungsprüfung, Baiao 1, schaffte Lappi die historische erste WM-Bestzeit im neuen Fabia R5 4,2 Sekunden vor seinen Teamkollegen Tidemand.

"Gestern Steine, heute Sand: Die Bedingungen waren komplett anders als am Freitag. Ich stelle mich bei meiner ersten Rallye mit dem neuen Fabia R5 aber immer besser auf mein neues Arbeitsgerät ein. So konnten wir in der Gesamtwertung auch einen Sprung nach vorn machen", sagt der Finne. Das zeigte er auch bei den anderen zwei Wertungsprüfungen am Vormittag, in der er einen Hattrick an Bestzeiten in der WRC-2-Wertung perfekt machte.

Dank seiner Galavorstellung machte Lappi in der Gesamtwertung einen Sprung von Platz fünf zu Tagesbeginn auf Position zwei. Der 24-Jährige geht mit 49,0 Sekunden Rückstand auf Dakar-Sieger Nasser Al-Attiyah in den Finaltag. 16,1 Sekunden hinter Lappi folgt Tidemand auf Position drei. "Wir haben unseren dritten Platz in unserem ersten Rennen mit dem neuen Fabia R5 verteidigt. Somit können wir bisher zufrieden sein. Wir werden hier nicht 100 Prozent Risiko gehen", sagt Tidemand.

Am großen Finaltag stehen noch einmal 54,65 Kilometer in drei Wertungsprüfungen auf dem Rallye-Plan. Darunter zweimal die legendäre Prüfung "Fafe" mit einem gewaltigen Sprung als Höhepunkt, zu der über 100.000 Zuschauer erwartet werden.

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