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Sebastien Ogier musste seinen Polo R WRC in Argentinien bereits früh abstellen
Sebastien Ogier musste seinen Polo R WRC in Argentinien bereits früh abstellen © xpbimages.com

Nach den Ausfällen von Sebastien Ogier und Jari-Matti Latvala in Argentinien wird Volkswagen in Portugal mit einer umgebauten Benzineinspritzung antreten

Die Rallye Argentinien verlief für Volkswagen alles andere als zufriedenstellend. Bereits in der ersten Wertungsprüfung blieb der Polo R WRC von Weltmeister Sebastien Ogier liegen, am letzten Tag erwischte es dann auch noch Jari-Matti Latvala. Wie sich herausstellte, wurden beide Autos durch ein Problem mit der Benzineinspritzung lahmgelegt. Mittlerweile hat Volkswagen das Problem identifiziert und offenbar auch behoben.

"Es hat sich herausgestellt, dass ein Teil des Einspritzventils kaputtgegangen ist, während die Autos gefahren sind", erklärt Volkswagen-Motorenchef Donatus Wichelhaus gegenüber 'WRC.com' und ergänzt: "Die defekten Fragmente haben den Mechanismus des Ventils blockiert, wodurch er nicht mehr korrekt gearbeitet hat." Durch den Fehler wurde in den mit dem Ventil verbundenen Zylinder zu viel Benzin eingespritzt.

Bereits bei der kommenden Rallye Portugal vom 21. bis zum 24. Mai wird Volkswagen daher mit einer modifizierten Benzineinspritzung an den Start gehen. Da es sich dabei allerdings um ein homologiertes Bauteil handelt, muss das Team für die Umbaumaßnahmen einen seiner Homologierungs-Joker ziehen, die eine solche Veränderung im Sinne des Reglements erlauben.

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