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Sebastien Loeb gewann zwischen 2005 und 2008 die Rallye Korsika
Sebastien Loeb gewann zwischen 2005 und 2008 die Rallye Korsika © Citroen

Die Rallye-WM erwartet bei der Tour de Corse eine außergewöhnliche Streckenführung, die an die "alten Tage" erinnern soll

Die Rallye Frankreich findet in diesem Jahr nicht mehr rund um Straßburg statt, sondern kehrt an den traditionellen Austragungsort zurück. Vom 1. bis 4. Oktober ist Korsika Schauplatz der Rallye-WM, und die Veranstalter haben sich etwas Besonderes einfallen lassen. Die Route dieses Asphalt-Laufs wird sich vom gewohnten WRC-Format unterscheiden und eine Hommage an die "alten Zeiten" sein.

Insgesamt wird die Rallye nur aus neun Prüfungen bestehen, sieben davon sind länger als 35 Kilometer. Die Straßen sind ein Mix aus schnellen Passagen und engen, gewundenen Bergstraßen. Damit wird der Charakter der Rallye Korsika eingefangen und soll an die Zeiten der 1980er- und 1990er-Jahre erinnern. Außerdem gibt es an jedem Abend einen Service-Park in einer anderen Stadt, denn die Rallye folgt einer linearen Route.

Am Donnerstag ist der zeremonielle Start in Ajaccio geplant. Anschließend führt die Route am Freitag über 109,24 Prüfungskilometer Richtung Norden zur Stadt Bastia. Der Samstag ist mit 128,58 Kilometern der längste Tag der Rallye. Zwei Prüfungen vom Freitag werden erneut absolviert, bis die Rallye-Asse in der Stadt Porto Veccio angekommen sind. Die Prüfungen am Sonntag finden im Süden der Insel statt. Mit weiteren 94,75 Prüfungskilometern wird das Ziel in Ajaccio angesteuert.

Der zentrale Service-Park ist in Corte untergebracht, in der Mitte der Insel. Jede Etappe umfasst drei Prüfungen. Insgesamt sind 332,57 WP-Kilometer zu meistern. Die Gesamtdistanz inklusive der Verbindungsstrecken beträgt 987,69 Kilometer. Die Tour de Corse war schon in der ersten WRC-Saison 1973 ein Teil des Kalenders. Viele der nun geplanten Strecken wurden schon damals gefahren. Zum ersten Mal seit 2008 gastiert die Rallye-WM wieder auf Korsika.

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