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Technische Schwierigkeiten bremsten Hayden Paddon in Italien ein
Technische Schwierigkeiten bremsten Hayden Paddon in Italien ein © xpbimages.com

Hayden Paddon erhält bei der Rallye Polen die jüngsten Modifikationen von Hyundai - Damit sollen die Getriebeprobleme der Vergangenheit angehören

Hayden Paddon sorgte zuletzt bei der Rallye Italien für die große Show und lag lange vor Weltmeister Sebastien Ogier (Volkswagen) in Führung. Erst am Samstagnachmittag fiel Paddon zurück. Durch eine Kollision mit einem Stein trat ein Getriebedefekt auf. Schon bei der Rallye Argentinien musste der Neuseeländer deshalb aufgeben. In Italien schaffte er es bis in den Service-Park. Hyundai widmete sich diesem Thema und verspricht Abhilfe.

Der Stein beschädigte den Unterbodenschutz. Dieser wiederum wurde gegen das Getriebe gedrückt, wodurch zwei Getriebelager brachen. Dadurch war die Verbindung zwischen Motor und Antrieb locker. Dieses Problem ist bei Hyundai schon früher aufgetreten, wie bei Dani Sordo in Mexiko. Hyundai hat darauf reagiert und die Autos von Sordo und Thierry Neuville in diesem Bereich modifiziert.

Paddon war bisher noch mit der alten Version unterwegs und wird für die nächste Rallye in Polen die Modifikationen erhalten. "Wenn das Auto von vorne hart getroffen wird, können Schäden beim Getriebe auftreten", wird Hyundai-Motorsportchef Michel Nandan von 'WRC.com' zitiert. "Das Getriebe ist mit zwei Bolzen und Klammern an das Chassis geschweißt. Bei den meisten Autos ist das so der Fall, aber wir scheinen größere Probleme zu haben."

Beim i20 WRC liegen das Getriebe und der Unterbodenschutz nahe beisammen. Das sorgte unter Umständen für die technischen Schwierigkeiten. "Wir haben eine neue Vorderradaufhängung entwickelt", so Nandan weiter. "Die anderen beiden Autos hatten sie schon in Italien, aber nicht Hayden. Es ist neu und sollte die Probleme vermeiden. Er wird das ab Polen an seinem Auto haben."

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