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Fabian Kreim bewies mit Top-3-Zeiten in der WRC2 sein Potenzial
Fabian Kreim bewies mit Top-3-Zeiten in der WRC2 sein Potenzial © SKODA AUTO

Skoda Deutschland-Team Fabian Kreim/Frank Christian zeigt beim gemeinsamen WM-Debüt sein Potenzial - Kreim: "Ich habe in den drei Tagen viel gelernt"

Asphaltkönig Jan Kopecky hat mit seinem Triumph bei der Rallye Deutschland den Sieg-Hattrick für den Skoda Fabia R5 in der WRC2 der Rallye-Weltmeisterschaft perfekt gemacht. Das Skoda Deutschland-Team Fabian Kreim/Frank Christian landete beim Heimspiel auf Platz acht und konnte beim gemeinsamen WM-Debüt mit mehreren Topzeiten sein Potenzial unter Beweis stellen.

"Ich habe in den drei Tagen bei der Rallye Deutschland mehr gelernt als in der ganzen bisherigen Saison! Streckenweise konnte ich schon ganz gut mit den besten Fahrern in der WRC2 mithalten. Es war ein tolles Erlebnis, vor Zehntausenden Fans in der WM zu fahren", kommentiert der 22 Jahre alte Skoda-Youngster. Kreim kosteten drei Reifenschäden und ein Ausritt eine noch bessere Platzierung bei seinem einzigen Gastspiel in der Rallye-Königsklasse in diesem Jahr. Der ADAC-Förderpilot kehrt nach dem WM-Abenteuer in die Deutsche Rallye-Meisterschaft zurück, wo er nach bislang drei Saisonsiegen sogar noch Titelchancen hat.

"Fabian fuhr in drei Prüfungen in die Top 3 der WRC2. Das zeigt, dass er den nötigen Speed hat. Gleichzeitig wurde klar, wo er noch zulegen kann und muss", sagt Andreas Leue, Teamleiter Motorsport und Tradition bei Skoda Deutschland. Kreims 33 Jahre alter Markenkollege Kopecky spielte dagegen all seine Routine aus und feierte gemeinsam mit seinem Copiloten Pavel Dresler den ersten WM-Sieg für den neuen Skoda Fabia R5 auf Asphalt. Und das mit dem großen Vorsprung von über vier Minuten nach 374,43 Wertungskilometern.

"Jan Kopecky, Pavel Dresler und das ganze Team von Skoda haben einen Superjob gemacht. Der erste WM-Sieg auf Asphalt hat einen besonderen Wert. Zum einen, weil wir nach den beiden Siegen von Polen und Finnland auf Schotter damit bewiesen haben, dass unser neuer Skoda Fabia R5 auf allen Belägen ein Siegerauto ist. Zum anderen, weil Deutschland der wichtigste Markt in Europa für Skoda ist. Dieser Sieg ist jedoch nur ein Ansporn für uns, weiter hart für künftige Erfolge zu arbeiten", bilanziert Michal Hrabanek, Motorsport-Direktor von Skoda. Begeistert von der Leistungsstärke des Teams war auch Skoda-Entwicklungsvorstand Frank Welsch, der sich bei den Prüfungen und im Servicepark in Trier live ein Bild machte.

Das Skoda Werksteam Kopecky/Dresler fuhr bei der Rallye Deutschland in einer eigenen Liga in der WRC2. In der ersten Prüfung übernahm das tschechische Duo die Führung und baute sie auf den schmalen Asphaltstraßen durch malerische Weinberge immer weiter aus. Jederzeit behielt der amtierende Asien-Pazifik-Champion die Kontrolle und begeisterte auch beim Tanz durch die Hinkelsteine auf der legendären Panzerplatte Zehntausende Fans. "Wir freuen uns riesig über diesen Sieg! Das war eine Rallye zum Genießen mit einem wundervollen Auto. Unser Skoda Fabia R5 hat wieder einmal bewiesen, was er für ein Top-Rallye-Wagen ist", kommentierte der Routinier.

Das zweite Skoda Werksteam Esapekka Lappi/Janne Ferm hatte zwar schon am ersten Tag der Rallye durch einen Ausrutscher alle Chancen auf den Sieg verspielt, glänzte danach beim neunten Saisonlauf der Rallye-Weltmeisterschaft aber noch mit sechs Bestzeiten in der WRC2. Neuer Meisterschafts-Spitzenreiter in der WRC2 ist der Titelverteidiger und Dakar-Sieger Nasser Al-Attiyah. Bei seiner Premiere in einem private Skoda Fabia R5 belegte der Allround-Racer Platz vier.

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