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Superspecials wie in Finnland waren bislang die einzigen Asphaltstücke 2015
Superspecials wie in Finnland waren bislang die einzigen Asphaltstücke 2015 © M-Sport/McKlein

Die Rallye Deutschland ist die erste reine Asphaltrallye im WRC-Kalender 2015: Elfyn Evans und Ott Tänak wollen mit dem überarbeiteten Ford Fiesta RS WRC überzeugen

Mit der Rallye Deutschland wartet am kommenden Wochenende die erste reine Asphaltrallye der Saison auf die Akteure der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC). Die beiden M-Sport-Piloten Elfyn Evans und Ott Tänak reisen als Tabellensiebter und -achter in die Region rund um Trier. Nach erfolgreich absolvierten Testfahrten mit dem Ford Fiesta RS WRC auf Asphalt in Italien und Deutschland zeigen sich die beiden optimistisch, ihre im bisherigen Saisonverlauf auf Schotter gezeigten Leistungen bestätigen, idealerweise sogar verbessern zu können.

"Die Rallye Deutschland zählt zu meinen Lieblingsrallyes. Es ist ein Event, auf das ich mich Jahr für Jahr freue", bekennt Evans und bezeichnet die Schwierigkeit der Wertungsprüfungen am Ufer der Mosel als "einen Grund, weshalb ich diese Rallye so liebe". Doch nicht nur die engen Passagen in den Weinbergen haben es dem jungen Briten angetan. "Die Prüfung Panzerplatte ist einzigartig im Kalender", schwärmt Evans.

Tänak ergänzt: "Ich bin wirklich gespannt darauf, was wir bei der Rallye Deutschland ausrichten können. Ich liebe das Fahren auf Asphalt, doch meine letzte echte Asphaltrallye fuhr ich Ende 2012. Deshalb werde ich sicherlich einiges lernen müssen."

Was kann der überarbeitete Fiesta auf Asphalt?

"Dem Setup wird bei dieser Rallye eine große Bedeutung zukommen. Wir wollen bestmöglich vorbereitet sein. Es ist eine der Rallyes, bei denen alles passieren kann. Ich bin wirklich gespannt, wo wir uns von der Pace her einreihen werden. Das Wochenende wird eine Herausforderung, aber eine, auf die ich mich freue", sagt der Este.

Wie M-Sport-Teamchef Malcolm Wilson betont, ging es dem Team "in der ersten Saisonhälfte vor allem darum, erste Podestplätze ins Visier zu nehmen". Mit den dritten Plätzen in Argentinien (Evans) und Polen (Tänak) hat man dieses Ziel erreicht.

"Die Rallye Deutschland ist ganz klar eine, bei der wir unsere Ziele höher ansetzen", bemerkt Wilson und ist genau wie die beiden Piloten gespannt darauf, wie sich der überarbeitete Fiesta RS WRC bei seiner Wettbewerbspremiere auf Asphalt schlagen wird. "Das gesamte Team ist hochmotiviert. Wir freuen uns auf diese Rallye und sind gespannt, welchen Lohn uns das Tempo von Elfyn, von Ott und vom neuen Auto auf Asphalt einbringen wird", so der M-Sport-Boss.

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