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Elfyn Evans überzeugte in Deutschland nur auf einzelnen Wertungsprüfungen
Elfyn Evans überzeugte in Deutschland nur auf einzelnen Wertungsprüfungen © xpbimages.com

Elfyn Evans gewinnt bei der Rallye Deutschland eine Wertungsprüfung, darüber hinaus gibt es für M-Sport aber nicht viel zu holen

Platz sechs für Elfyn Evans, Rang acht für Ott Tänak: Bei der Rallye Deutschland, dem neunten Lauf der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) 2015, gab es für das britisch M-Sport-Team nicht viel zu holen. Einziges Highlight war die 18. Wertungsprüfung am Sonntagmorgen, bei der Evans die Bestzeit fuhr. Es war die einzige der 21 Wertungsprüfungen, die nicht von den Volkswagen-Piloten Sebastien Ogier und Jari-Matti Latvala gewonnen wurde.

Allerdings konnte Evans eine solche Leistung nur bei einigen Wertungsprüfungen abrufen und war so insgesamt mit der Rallye nicht zufrieden. "Mit meiner Leistung auf einigen Prüfungen kann ich zwar zufrieden sein, und ich habe auch eine gewonnen, aber wir haben an diesem Wochenende nicht alles richtig hinbekommen. Als es wärmer wurde, konnten wir den Speed nicht halten. Daran müssen wir arbeiten", sagt der Nordire.

Teamkollege Tänak hatte einige Probleme bei der Umstellung auf den von ihm ungeliebten Untergrund Asphalt und verlor durch Fahrfehler Zeit. "Ich wusste schon vor dem Start, dass es schwierig werden würde, denn ich bin schon lange nicht mehr mit einem World-Rally-Car auf Asphalt gefahren", sagt der Este. "Ich habe mich nicht so wohl gefühlt wie zuletzt auf Schotter und habe daher einige Fehler gemacht."

Dementsprechend durchwachsen fiel auch das Fazit von Teamchef Malcolm Wilson aus. "Ich muss zugeben, dass wir uns mehr von diesem Wochenende erwartet hatten", sagt er. "Als Elfyn sich im Auto wohlfühlte, war sein Tempo stark. Er hat sein Potenzial und das des Fiesta auf diesem Untergrund unterstrichen. Die Rallye wurde komplett von Sebastien und Jari-Matti dominiert, und schon die Tatsache, dass er der einzig andere Fahrer war, der eine Wertungsprüfung gewonnen hat, zeigt, was er kann."

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