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Jan Kopecky liegt auf Kurs zum WRC2-Sieg bei der Rallye Deutschland
Jan Kopecky liegt auf Kurs zum WRC2-Sieg bei der Rallye Deutschland © Skoda

Über vier Minuten Vorsprung für Skoda-Pilot Jan Kopecky in der WRC2-Wertung der Rallye Deutschland - 17 Bestzeiten auf 17 Prüfungen für den Skoda Fabia R5

Das Skoda-Werksduo Jan Kopecky/Pavel Dresler geht als überlegener Spitzenreiter der WRC2-Wertung in den Finaltag der Rallye Deutschland. Am zweiten Tag des Asphalt-Klassikers in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) bauten die beiden Tschechen bei strahlendem Sonnenschein ihren Vorsprung auf über vier Minuten aus und begeisterten dabei bei den Prüfungen auf der legendären Panzerplatte Tausende Fans. Der Skoda Fabia R5 ist mit Bestzeiten in allen 17 bisherigen Wertungsprüfungen das überlegene Auto im WRC2-Feld.

"Ich genieße wirklich jeden Meter in diesem Auto. Wir haben heute versucht, clever unsere Führung zu verteidigen und dabei nicht so viele Risiken einzugehen", sagt Kopecky. Der 33-Jährige war wie am Freitag, als er alle acht Bestzeiten in der WRC2 markiert hatte, sehr schnell unterwegs. Seine Topleistung zeigte der Tscheche am Samstag vor allem auf der mit 45,61 Kilometer längsten Prüfung der Rallye Deutschland auf dem Militärgelände Panzerplatte.

"Wir hatten dabei ein, zwei große Drifts, aber ich vermute, das hat die Zuschauer begeistert", meint Kopecky lächelnd. Und nicht nur die: Auch Skoda-Entwicklungsvorstand Frank Welsch machte sich an der Panzerplatte und im Servicepark in Trier ein Bild von der Leistungsstärke des Teams. Auch die aktuellen Meisterschaftsspitzenreiter Esapekka Lappi/Janne Ferm zeigten am Samstag wieder ihre Klasse, nachdem sie am ersten Rallye-Tag durch einen Ausrutscher alle Chancen in der Gesamtwertung verspielt hatten.

Insgesamt sechsmal war Lappi am Samstag die Nummer eins der Zeitenliste in der WRC2. "Wir haben nach dem bitteren Erlebnis am Freitag versucht, nach vorn zu schauen und tolle Leistungen abzuliefern", erklärt der Finne. Er hatte die beiden zurückliegenden WM-Rallyes in Polen und Finnland auf Schotter gewonnen. Bis zum Premieren-Sieg für den Skoda Fabia R5 auf Asphalt in der WM fehlen noch 57 Wertungskilometer, die am Sonntag in vier Prüfungen bewältigt werden müssen.

Ebenfalls mit von der Partie sind im neuen Rallyewagen von Skoda zwei Kundensport-Teams. Der amtierende WRC2-Champion und Dakar-Sieger Nasser Al-Attiyah arbeitete sich auf Platz vier nach vorn. Der 22 Jahre junge Skoda-Youngster Fabian Kreim deutete mit Zeiten in den Top 5 ebenfalls sein großes Potenzial an.

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