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Die FIA will die Sicherheit im Rallyesport weltweit deutlich erhöhen
Die FIA will die Sicherheit im Rallyesport weltweit deutlich erhöhen © xpbimages.com

Die FIA will einen neuen Plan für mehr Sicherheit im Rallyesport umsetzen: Taskforce mit Experten, Einbindung der nationalen Verbände

Aufgrund zahlreicher tödlicher Unfälle bei diversen Rallyeveranstaltungen in den vergangenen Monaten hat die FIA das Thema Sicherheit ganz oben auf die Agenda gesetzt. In der heutiogen Sitzung des Motorsport-Weltrates in Paris hat die Behörde einen entsprechenden Plan verabschiedet. Demnach soll die Sicherheit "auf allen Ebenen des Rallyesports" nachhaltig verbessert werden. Man hat einen Aktionsplan, der auch die Gründung einer Taskforce mit Experten umfasst.

In einer verbesserten Kommunikation will man den nationalen Verbänden das Thema Sicherheit noch einmal besonders ans Herz legen. Es soll der Versuch gestartet werden, die sogenannten "wilden Rallyes", die nicht unter dem Dach eines Motorsport-Verbandes stattfinden, möglichst zu unterbinden. Außerdem sollen die Zuschauer besser über Sicherheitsthemen und potentielle Gefahren informiert werden. Aber auch sportliche Themen standen im Zentrum der Sitzung des FIA-Weltrates.

Man wird in Zukunft Allradfahrzeuge homologieren, die durch ein Kit für den Wettbewerb gerüstet werden können. Diese Pakete sollen für möglichst viele aktuelle Straßenfahrzeuge gestaltet werden. Mit jenen Autos kann sowohl in nationalen wie auch in internationalen Wettbewerben gefahren werden. Auf Seite der Kosten sollen sich diese Fahrzeuge zwischen den Autos der Kategorien R3 und R5 bewegen. Ab 2016 soll die Anzahl der Reifen auch in der Europameisterschaft begrenzt werden.

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