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Thierry Neuville kommt als bestplatzierter Hyundai-Fahrer auf die Insel Korsika
Thierry Neuville kommt als bestplatzierter Hyundai-Fahrer auf die Insel Korsika © xpbimages.com

Bei der Rallye Frankreich auf Korsika schickt Hyundai neben Thierry Neuville, Dani Sordo und Hayden Paddon auch Kevin Abbring in den WRC-Wettbewerb

Volkswagen-Pilot Sebastien Ogier steht bereits als Titelträger der Rallye-Weltmeisterschaft 2015 fest, doch drei Siege sind in dieser Saison noch zu vergeben, bevor sich Piloten und Teams der WRC in die Winterpause verabschieden. Eingeläutet wird die Schlussphase der Saison 2015 mit der Rallye Frankreich auf Korsika (1. bis 4. Oktober).

Das Hyundai-Werksteam schickt anlässlich der WRC-Rückkehr auf die französische Mittelmeerinsel vier Autos in den Wettbewerb. Neben den Stammfahrern Thierry Neuville, Dani Sordo und Hayden Paddon sitzt beim Asphaltklassiker auch der im Winter als Testfahrer verpflichtete Kevin Abbring im Cockpit eines i20 WRC. Mit dem Vier-Wagen-Aufgebot will Hyundai den zweiten Platz in der WRC-Herstellerwertung gegenüber Verfolger Citroen verteidigen. Die Fahrer des koreanischen Werksteams mit Sitz im fränkischen Alzenau treten bei der Rückkehr der WRC nach Korsika zuversichtlich an.

"Die Rallye Korsika ist ein tolles Event. Ich persönlich habe gute Erinnerungen, denn im Jahr 2011 gewann ich dort meine erste internationale Rallye", sagt Thierry Neuville und freut sich sehr auf die Rückkehr. "Die Route ist in diesem Jahr aber eine andere. Somit muss auch ich vieles lernen", bemerkt der Belgier, der sich für die noch drei anstehenden Saisonläufe "so viele Punkte wie möglich bei jeder einzelnen Rallye" auf die Fahnen geschrieben hat.

Dani Sordo, der die alte Route der Korsika-Rallye ebenfalls bestens kennt, gibt angesichts der Neugestaltung zu bedenken: "Der Recce im Vorfeld der Rallye wird eine große Bedeutung zukommen. Es ist wichtig, die neuen Prüfungen genau zu studieren und einen möglichst akkuraten Aufschrieb zu erstellen. Grundsätzlich ist bei dieser Rallye sehr viel Präzision gefragt, denn die Straßen sind eng und kurvenreich. Zudem warten direkt neben der Piste steile Abhänge. Ich freue mich auf die Rückkehr auf die Insel."

Hayden Paddon, der zuletzt bei der auf Schotter ausgetragenen Rallye Australien mit zwei Prüfungsbestzeiten aufhorchen ließ, will sich bei der anstehenden Asphaltrallye in Frankreich die Eindrücke der Rallye Deutschland zunutze machen. "Wir werden versuchen, die in Deutschland gesammelten Erfahrungen anzuwenden. Hoffentlich können wir etwas näher an Thierry und Dani dran sein. Das Gefühl im Auto ist nach Australien jedenfalls sehr gut", sagt der junge Neuseeländer.

Weitere Bewährungsprobe für Kevin Abbring

Für Kevin Abbring, der seit Januar zum Hyundai-Kader gehört, markiert die Korsika-Rallye den vierten Auftritt im i20 WRC nach Schweden, Polen und Deutschland. "In Deutschland hatten wir die Gelegenheit, viele Kilometer auf Asphalt zurückzulegen. Das sollte ein gutes Training für Korsika sein. Mir ist aber klar, dass sich die beiden Rallyes unterscheiden", so der junge Niederländer.

"Die Route in Korsika ist mit ihren vielen Kurven äußerst technisch ausgelegt. Ich freue mich auf die Rallye mit ihren langen Wertungsprüfungen", sagt Abbring und glaubt, dass dem Reifen-Management auf den langen Prüfungen (sieben der insgesamt neun Prüfungen sind länger als 35 Kilometer) eine entscheidende Bedeutung zukommen wird.

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