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Citroen-Werksfahrer Mads Östberg muss die Rallye Australien auslassen
Citroen-Werksfahrer Mads Östberg muss die Rallye Australien auslassen © xpbimages.com

Citroen-Werksfahrer Mads Östberg muss infolge seines Unfalls bei der Recce auf einen Start bei der Rallye Australien verzichten - Stephane Lefebvre springt ein

Mads Östberg wird bei der am Donnerstag beginnenden Rallye Australien nicht an den Start gehen. Der Norweger hatte am Dienstag bei der sogenannten Reconnaissance (Recce) eine Kollision mit einem Truck. Nachdem er via Facebook zunächst Entwarnung gegeben hatte, hat sich nun herausgestellt, dass sowohl Östberg als auch Beifahrer Jonas Andersson bei dem Frontalzusammenstoß ihres PKW mit dem Truck Verletzungen davongetragen haben.

"Ich habe zwei gebrochene Rippen und auch Jonas hat ein paar Verletzungen. Wir haben uns heute mit dem medizinischen Personal der FIA getroffen. Leider ist es nicht möglich, anzutreten. Es wurden alle Optionen durchgespielt, aber es geht nicht", bedauert Östberg gegenüber 'Autosport' und lobt noch einmal die Sicherheitsvorkehrungen im Fahrzeug, das nicht sein WRC-Auto war: "Ich bin froh, dass das auf der Recce eingesetzte Auto einen Überrollkäfig hatte. Der hat seinen Zweck erfüllt."

Was für Östberg und Beifahrer Andersson eine bittere Pille ist, stellt sich für das Citroen-Team noch als Glück im Unglück heraus. Nachwuchspilot Stephane Lefebvre ist gemeinsam mit seinem Beifahrer Stephane Prevot in Australien vor Ort.

Die beiden Franzosen waren ursprünglich nur für die Recce vorgesehen, um schon einmal Erfahrungen für künftige Australien-Starts zu sammeln. Für die am Donnerstag mit dem Shakedown beginnende Rallye waren sie jedoch nicht vorgesehen. Durch den verletzungsbedingten Ausfall von Östberg/Andersson kommen sie nun doch zum Einsatz.

"Für Mads und das Team tut es mir natürlich sehr leid, aber für mich ist das eine unglaubliche Chance", sagt Lefebvre, der vor wenigen Wochen in Deutschland bei seinem Debüt im Citroen DS3 WRC auf Anhieb einen WM-Punkt an Land gezogen hat. Die Rallye Australien markiert für Lefebvre nun unerwartet das Schotterdebüt in diesem Auto.

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