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Die FIA will die Sicherheit für die Rallye-Zuschauer verbessern
Die FIA will die Sicherheit für die Rallye-Zuschauer verbessern © xpbimages.com

Nach den zahlreichen tödlichen Unfällen mit Zuschauern stellt die FIA einen Maßnahmenkatalog auf: Richtlinien müssen umgesetzt werden

Am gestrigen Mittwoch hat FIA-Präsident Jean Todt in Genf eine Sondersitzung einberufen. Thema war die Sicherheit im Rallye-Sport, von nationalen Veranstaltungen bis hin zur Weltmeisterschaft. Die sieben toten Zuschauer bei der Rallye La Coruna waren der traurige Höhepunkt zahlreicher böser Unfälle in diesem Jahr. Reihenweise gab es vor allem bei nationalen Rallyes Zwischenfälle mit Zuschauern.

Da der Rallye-Sport von Natur aus nicht auf abgesperrten Rundstrecken stattfindet, ist die Vernunft aller Teilnehmer, vor allem auch der Zuschauer, essenziell wichtig. Die FIA hat eine Reihe neuer Richtlinien erarbeitet, um die Veranstalter beim Bemühen die Sicherheit zu erhöhen, zu unterstützen. Zunächst sollen die Veranstalter die bestehenden Sicherheitsrichtlinien für die Zuschauer und die Fahrzeuge konsequent umsetzen.

Zu oft kommt es vor, dass Zuschauer in abgesperrten Zonen stehen und sich somit leichtsinnig in Gefahr begeben. In diesem Zusammenhang will die FIA in Zusammenarbeit mit den nationalen Sportbehörden und den Veranstaltern der Rallye Maßnahmen ergreifen, um das Bewusstsein der Zuschauer für Sicherheit zu erhöhen. Dazu sollen Programme ausgearbeitet werden, die die Fans auch erreichen.

Außerdem gründet die FIA eine Task-Force an Experten, die jederzeit die nationalen Sportbehörden und die Rallye-Veranstalter unterstützen, damit die Sicherheitsrichtlinien in der Praxis auch umgesetzt werden. Mit diesem Aktionsplan soll die Sicherheit bei Rallye-Veranstaltungen generell erhöht werden. Das betrifft kleine nationale Rallyes bis hinauf zur Weltmeisterschaft.

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