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Der Finne Jari-Matti Latvala blieb bei dem Testcrash unverletzt
Der Finne Jari-Matti Latvala blieb bei dem Testcrash unverletzt © Volkswagen

Nach einem Unfall von Jari-Matti Latvala erhalten seine Volkswagen-Teamkollegen Sebastien Ogier und Andreas Mikkelsen vor der Tour de Corse keine Testmöglichkeit

Derzeit laufen die Vorbereitungen für die Rallye Frankreich, die vom 1. bis 4. Oktober stattfindet, auf Hochtouren. Zum ersten Mal seit 2008 wird wieder auf der Mittelmeerinsel Korsika gefahren. Da das Terrain für viele der aktuellen WRC-Fahrer neu ist, sind die Vorbereitungen extrem wichtig. Einen Rückschlag gibt es bei Volkswagen. Beim Test hatte Jari-Matti Latvala einen schweren Unfall. Der Finne blieb zum Glück unverletzt, aber der Polo R WRC konnte nicht vor Ort repariert werden.

Deswegen musste Volkswagen den Test vorzeitig abbrechen. Das sind schlechte Nachrichten für Latvalas Teamkollegen Sebastien Ogier und Andreas Mikkelsen. Ihre geplanten je zwei Testtage fielen nun ins Wasser. Sie können sich nicht vor Ort ein Bild von den Asphalt-Straßen machen und ein Gefühl dafür aufbauen. Vor allem für den dreimaligen Weltmeister ist das eine knifflige Aufgabe, denn Ogier ist noch nie zuvor mit einem WRC-Boliden auf Korsika gefahren.

Im Jahr 2008 fuhr Ogier noch in der Junioren-WM einen Citroen C2 S1600. Anders die Situation bei Mikkelsen. Da Korsika in jüngeren Jahren Teil der Intercontinental Rallye-Challenge und der Europameisterschaft war, kann der Norweger auf Erfahrungen zurückgreifen. 2011 und 2012 fuhr er dort mit dem Skoda Fabia S2000. 2007 und 2008 war er mit einem privaten Ford Focus RS WRC am Start.

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