vergrößernverkleinern
Hayden Paddon bleibt Hyundai auch in Zukunft treu
Wird Hayden Paddon für 2016 von Hyundai ins Werksteam befördert? © Hyundai Motorsport

Bei der Fahrerbesetzung für die WRC-Saison 2016 gibt es noch einige offene Fragen - Was passiert bei Citroen und welche Chance erhält Hayden Paddon?

Für die nächste Saison der Rallye-Weltmeisterschaft sind noch einige Fahrerfragen ungeklärt. Bei Volkswagen ist alles klar: Sebastien Ogier, Jari-Matti Latvala und Andreas Mikkelsen werden bleiben. Und auch bei M-Sport sieht es danach aus, dass Elfyn Evans und Ott Tänak weiterfahren werden. Offen ist, ob Citroen-Teamchef Yves Matton seinen beiden Fahrern Mads Östberg und Kris Meeke eine weitere Chance einräumt. Alternativen sind rar. Schließlich punktet Östberg durch seine Konstanz und Meeke kann das eine oder andere Highlight setzen.

Bei Hyundai ist Thierry Neuville gesetzt, wobei sich in den vergangenen Wochen auch teamintern Kritik regte. Über das zweite Cockpit im Werksteam ist noch nicht entschieden. Im vergangenen Jahr gab es neben Neuville eine Fahrerrotation, bis sich schließlich Teamchef Michel Nandan für 2015 auf Dani Sordo als zweiten Fahrer festlegte. Bei der Rallye Australien Mitte September wird allerdings Nachwuchsmann Hayden Paddon befördert und darf im Werksteam an den Start gehen.

Ist das ein Indikator, dass der Neuseeländer im nächsten Jahr ins Werksteam transferiert wird? 2014 fuhr Paddon sechs Rallyes mit dem i20 WRC von Hyundai Motorsport N. Im vergangenen Dezember wurden neun Läufe vereinbart. Schließlich wurde das Programm auf die komplette Saison mit Ausnahme von Monte Carlo ausgeweitet. Auch 2016 wird Paddon wahrscheinlich einen Hyundai fahren, nur in welchem Team?

"Noch ist nichts unterschrieben, aber wir nähern uns an. Es sieht positiv aus", wird Paddon von 'WRC.com' zitiert. Eine Ankündigung könnte bereits bei oder nach der Rallye Australien erfolgen. Da insgesamt nur elf WRC-Boliden am Start stehen, rechnet sich Paddon Chancen auf seinen zweiten Podestplatz aus. "Das peilen wir an, aber wir müssen auch realistisch sein. Gegen Volkswagen ist der Wettbewerb schon schwierig. Dann gibt es noch Meeke und Tänak, die so wie ich gute Startpositionen haben."

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel