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Kris Meeke verpasste einen Podestplatz auf Korsika nur um eine Position
Kris Meeke verpasste einen Podestplatz auf Korsika nur um eine Position © Citroen Racing

Einen Podestplatz gab es für Citroen beim Heimspiel in Frankreich zwar nicht, doch der Hersteller konnte Rang zwei von Hyundai wieder erobern

Citroen hat bei der Rallye Korsika zwar nicht das kurzfristige Ziel erreicht, ist dem langfristigen Ziel aber ein ganzes Stück nähergekommen. Bei der Heim-Rallye sprangen für die Franzosen zwar nur die Plätze vier und sechs heraus, doch das genügte, um Rang zwei bei den Herstellern von Hyundai abzuluchsen. "Darum ist es ein zufriedenstellendes Resultat am Ende eines unüblichen Events", erklärt Sportchef Yves Matton.

Kris Meeke holte zusammen mit Co-Pilot Paul Nagle Rang vier hinter Jari-Matti Latvala (Volkswagen), Elfyn Evans (Ford) und Andreas Mikkelsen (Volkswagen), während der Norweger Mads Östberg nach verletzungsbedingter Absage der Rallye Australien wieder in seinem DS 3 WRC Platz nahm und zumindest Rang sechs einfahren konnte - und das bei relativ schwierigen Bedingungen. Denn Regenfälle führten sogar zur Absage zweier Wertungsprüfungen.

"Es war eine schwierige Rallye mit einmaligen Bedingungen", fasst Meeke zusammen. "Ich habe mich am Start nicht zuversichtlich gefühlt, aber das oberste Ziel war es, die Rallye ohne Probleme zu beenden. Der vierte Platz ist ein solides Resultat. Ich wäre zwar gerne etwas schneller gewesen, doch unsere erzielten Punkte waren sehr wichtig. Am Ende der Rallye konnten wir unseren zweiten Platz in der Herstellerwertung wieder holen."

Auch für Rückkehrer Mads Östberg waren es vor allem die Bedingungen, die für eine schwierige Rallye sorgten: "Ich habe solche Bedingungen noch nie bei einer Rallye gesehen", so der Norweger. "Am ersten Tag wollten wir einfach an das Ende der Prüfungen kommen, was gut funktioniert hat. Als die Straßen dann trockener waren, waren wir nicht mehr so schnell und haben ein paar Plätze verloren."

"Trotzdem ist der sechste Platz ein gutes Resultat für beide Meisterschaften", so Östberg, der Rang vier in der Fahrerwertung etwas absichern konnte. "Wir fokussieren uns jetzt auf die Rallye Katalonien und ihre verschiedenen Untergründe. Ich freue mich darauf, wieder auf Schotter zurückkehren zu können, nachdem ich die Rallye Australien verpasst habe."

Als dritter Pilot war der Franzose Stephane Lefebvre auf Korsika unterwegs. Der Rookie landete als Elfter nur knapp außerhalb der Punkte, wird aber in Spanien erneut einen WRC-Einsatz bekommen. um weiter zu lernen. "Ich wollte kein Risiko eingehen, um so viele Kilometer wie möglich zu bekommen", sagt er über die schwierige Rallye. "Als die Strecke abtrocknete, konnten wir jedem unseren Speed zeigen. Leider haben wir mit einem Fehler in der Power-Stage das Top-10-Resultat verloren."

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