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Nasser Al-Attiyah (X-raid-Mini) ist Cross-Country-Weltmeister 2015
Nasser Al-Attiyah (X-raid-Mini) ist Cross-Country-Weltmeister 2015 © X-raid

Während Nasser Al-Attiyah in Marokko den Cross-Country-Titel gewinnt, sammelt Sebastien Loeb wichtige Erfahrungen im Hinblick auf sein Dakar-Debüt

Während sich der Österreicher Matthias Walkner über den Titelgewinn in der Motorradwertung der Cross-Country-Weltmeisterschaft 2015 freut, ist Nasser Al-Attiyah Weltmeister in der Autowertung. Der ehemalige Dakar-Sieger aus Katar gewann zusammen mit Beifahrer Mathieu Baumel die Rallye Marokko am Steuer seines Mini All 4 Racing von X-raid und sicherte sich damit den Titel.

"Ich freue mich sehr über den Sieg in Marokko und die Punkte, die ich dadurch geholt habe. Mein oberstes Ziel war, meinen Vorsprung in der Wertung auf mehr als 30 Punkte auszubauen. Jetzt sind wir bereit für die Rallye Dakar", blickt Al-Attiyah nach erfolgreichem Abschluss der Cross-Country-Saison 2015 auf das bevorstehende Highlight der Szene voraus. Die Rallye Dakar 2016 geht vom 3. bis 16. Januar in Südamerika über die Bühne.

Hinter Sieger Al-Attiyah und den drei Toyota-Piloten Wladimir Wasiljew, Yazeed Al-Rajhi und Giniel de Villiers kam der ehemalige WRC-Pilot Mikko Hirvonen bei seiner erst zweiten Rallye für X-raid auf Platz fünf ins Ziel. Derweil erlebte Sebastien Loeb ein holpriges Debüt im Peugeot 2008 DKR16. Der neunmalige Rallye-Weltmeister beendete seine erste Marathon-Rallye nach einem Reifenschaden auf Platz 44.

"Das war mein erster Einsatz bei einer Cross-Country-Rallye. Das Ergebnis ist durchaus positiv", urteilt Loeb nach Platz 13 in der Einzelwertung der Schlussetappe. Auf ebenem Untergrund, wo es verstärkt auf die fahrerischen Qualitäten ankommt, fühlte sich der Franzose deutlich wohler als in den Weiten der marokkanischen Wüste.

"In den Dünen und in den bewachsenen Passagen war es schwierig, die richtige Route zu finden", bekennt Loeb und fügt an: "Wir haben in dieser Woche viel über unsere Stärken und Schwächen gelernt und wissen jetzt, wo wir ansetzen müssen." Bei der Rallye Dakar im Januar 2016 tritt Peugeot mit prominentem Aufgebot an. Neben Loeb fahren Carlos Sainz und Cyril Despres einen der umfassend überarbeiteten 2008 DKR16. Sainz war auch in Marokko am Start, kam aber nicht ins Ziel.

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