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Sebastien Ogier
Sebastien Ogier liegt nach dem ersten Tag der Korsika-Rallye nur auf Rang zehn © Getty Images

Ein Stein wird Weltmeister Sebastien Ogier zu Beginn der Korsika-Rallye zum Verhängnis. Die Siegchancen sinken auf ein Minimum. Ein Waliser liegt überraschend vorne.

Ein Reifenschaden hat Weltmeister Sebastien Ogier schon zum Auftakt der Korsika-Rallye die Chancen auf den Sieg gekostet.

Der 31 Jahre alte Franzose im VW Polo-R liegt am Ende des verregneten ersten Tages mit 1:13,2 Minuten Rückstand nur auf dem zehnten Platz, die Führung hat überraschend der Waliser Elfyn Evans (Ford) inne.

In Hyundai-Pilot Kevin Abbring (Niederlande/18,7 Sekunden) folgt ein weiterer Außenseiter auf dem zweiten Platz, Ogiers VW-Markenkollege Jari-Matti Latvala (Finnland/22,9) belegt bei schwierigen Verhältnissen den dritten Platz.

Ogier, der seinen dritten WM-Titel in Folge bereits vor drei Wochen in Australien perfekt gemacht hatte, lag nach der ersten Prüfung noch zeitgleich mit dem früheren Formel-1-Piloten Robert Kubica (Polen/Ford) in Führung.

Der zweite Abschnitt musste wegen überschwemmter Straßen gestrichen werden, die dritte Wertungsprüfung kostete Ogier dann viel Zeit.

"Anscheinend haben wir einen Stein oder so etwas getroffen. Das hat am rechten Hinterrad einen schleichenden Plattfuß verursacht, den wir wechseln mussten", sagte Ogier.

Für die elfte von 13 Rallyes dieser Saison sind lediglich neun Wertungsprüfungen angesetzt. Am Samstagmorgen soll planmäßig der Abschnitt "Casamozza - Ponte Leccia" absolviert werden, der am Freitag allerdings dem Regen zum Opfer fiel.

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