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Robert Kubica sieht sich für 2016 nach einer neuen Herausforderung um
Robert Kubica sieht sich für 2016 nach einer neuen Herausforderung um © xpbimages.com

Robert Kubica sieht sich nach drei Jahren in der WRC-Szene nach einer neuen Herausforderung um: Zieht es den Polen zurück auf die Rundstrecke?

In der Saison 2013 der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) errang Robert Kubica am Steuer eines Citroen DS3 WRC den Titel in der WRC2-Wertung. Anschließend sattelte der Ex-Formel-1-Pilot aus Polen auf einen Ford Fiesta RS WRC um und geht seither in der Topklasse der WRC an den Start.

Die Ergebnisse entsprechen jedoch nicht den Erwartungen, die Kubica vor knapp zwei Jahren hatte. Das bislang beste Resultat, das er mit dem Fiesta eingefahren hat, sind zwei achte Plätze (Italien 2014 und Polen 2015). Auf der anderen Seite hat er ein Drittel seiner Rallyes seit Saisonbeginn 2014 nicht beendet.

So sieht sich Kubica für die Zukunft nach einer neuen Herausforderung um, schließt aber nicht aus, auch künftig weitere Rallyes zu bestreiten. "Ich weiß noch nicht genau, was ich tun werde", antwortet Kubica am Rande der an diesem Wochenende über die Bühne gehenden Rallye Spanien auf die Frage nach seinen Plänen für 2016. Einen Hinweis gibt der Pole aber: "Wenn ich die komplette WRC-Saison fahren würde, wäre das eine Überraschung. Ich habe etwas anderes im Sinn. Ob ich überhaupt noch WRC fahren werde, weiß ich noch nicht. Es wird mit Sicherheit eine Veränderung geben."

"Als ich vor drei Jahren nach der Pause infolge meines Unfalls zurückkam, suchte ich nach einer neuen Herausforderung", erinnert sich Kubica an seinen Einstieg in die WRC-Szene, der sich gut zwei Jahre nach seinem schweren Unfall bei der Ronde di Andora, einem nationalen Rallye-Event in Italien, zutrug. Nach drei Jahren WRC kommt der 30-Jährige nun zum Schluss: "Der Rallyesport war eine große Herausforderung. Im nächsten Jahr ist es Zeit, etwas anderes zu tun. Vielleicht bleiben Rallyes aber weiterhin Bestandteil."

Wo genau es Kubica 2016 hinziehen wird, ist noch offen. Eine Rückkehr auf die Rundstrecke ist nicht ausgeschlossen. Vor zwei Jahren absolvierte der ehemalige Formel-1-Pilot Testfahrten mit einem Mercedes aus der DTM. In Stuttgart steht man einem möglichen Einstieg des Polen alles andere als abgeneigt gegenüber. Zudem wurde Kubica auch ein möglicher Einstieg in die Tourenwagen-Weltmeisterschaft (WTCC) nachgesagt.

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