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Robert Kubica fuhr in diesem Jahr nur in Portugal und Polen in die Top 10
Robert Kubica fuhr in diesem Jahr nur in Portugal und Polen in die Top 10 © xpbimages.com

Noch hat Robert Kubica keine konkreten Pläne für 2016, aber es muss sich einiges ändern - Eine Rückkehr in die WRC2-Klasse ist nicht ausgeschlossen

Ford-Pilot Robert Kubica absolviert derzeit seine zweite Saison in einem World-Rallye-Car und die Erfolge sind überschaubar. Im Vorjahr fuhr der Pole dreimal in die Top 10 und sammelte insgesamt 14 WM-Punkte. In der laufenden Saison gelang ihm das nur zweimal. Acht Zähler schlagen zwei Rallyes vor Jahresende zu Buche. Als Privatteam hat Kubica kaum eine Chance gegen die Hersteller. Lediglich Highlights wie die Bestzeit in der ersten Wertungsprüfung auf Korsika sind möglich.

Wie es im kommenden Jahr mit Kubica weitergehen wird, ist noch offen. "Im Moment weiß ich noch überhaupt nichts für das nächste Jahr", wird der ehemalige Formel-1-Pilot von 'Autosport' zitiert. "Aber es wird sicherlich Veränderungen geben." Nach der Mexiko Rallye ließ Kubica Argentinien aus und strukturierte sein Team um. Erfolge stellten sich nicht ein. Dazu gab es Vorkommnisse wie auf Korsika, als sich Kubica über seine Mannschaft ärgerte, weil sie die falsche Abstimmung eingestellt hatten.

"Ich betreibe diesen Sport, weil ich die Leidenschaft dafür habe. Aber ich möchte auch konkurrenzfähig sein. Uns fehlen Ressourcen und Testfahrten, denn wir müssen es vernünftig machen. Vielleicht wären weniger Rallyes und dafür mehr Testfahrten eine Möglichkeit für das nächste Jahr. Oder wir gehen in die WRC2", denkt Kubica auch an einen Klassenwechsel nach. 2013 wurde er WRC2-Weltmeister.

Damals holte Kubica fünf Klassensiege. In Deutschland eroberte er mit der RRC-Version des Citroen DS3 sogar den fünften Platz im Gesamtklassement. Das ist bis heute sein bestes Ergebnis in der Rallye-WM. Der Wettbewerb in der WRC2-Klasse ist seit 2013 aber höher geworden. Viele R5-Fahrzeuge sind dabei und auch das Skoda-Werksteam legt die Latte hoch. Für Kubica ist eine Rückkehr auf die Rundstrecke aber auch nicht ausgeschlossen: "Momentan baue ich ohne Fundament ein Haus."

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