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Der bereits als Weltmeister feststehende Sebastien Ogier gewinnt auch das Saisonfinale in Großbritannien - nach Feiern ist dem Franzosen jedoch nicht zumute.

Der bereits als Weltmeister feststehende VW-Pilot Sébastien Ogier hat auch die abschließende Rallye Großbritannien gewonnen - nach Feiern war dem 31-Jährigen aber überhaupt nicht zumute.

"Es gibt heute nichts zu feiern", sagte der Franzose mit Blick auf die Terroranschläge von Paris: "Wir haben andere Sachen im Kopf. Es war ein schweres Wochenende."

Auf Jubelposen verzichteten Ogier und sein Co-Pilot Julien Ingrassia auch gänzlich, stattdessen legten sie eine französische Flagge über die Windschutzscheibe ihres VW Polo-R.

Auf größtenteils matschigen Pisten nach starken Regenfällen stellte der Franzose aber wieder seine sportliche Ausnahmestellung unter Beweis: Im 13. und letzten WM-Lauf holte er seinen achten Saisonsieg und den dritten in Folge. Von 19 Wertungsprüfungen in Wales gewann er acht.

Kris Meeke aus Großbritannien wurde mit 26 Sekunden Rückstand Zweiter und sicherte Citroen damit Rang zwei in der von VW bereits zuvor gewonnenen Marken-WM ab. Dritter in Wales wurde Andreas Mikkelsen (VW/Norwegen). Der am Freitag mit einem technischen Defekt ausgeschiedene Jari-Matti Latvala (VW/Finnland) beendete die Saison als Vize-Weltmeister.

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