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Der Franzose gewinnt das Auftaktrennen der WM schon zum dritten Mal in Folge. Sein VW-Kollege Jari-Matti Latvala wird nach seinem Abflug mit einer Sperre belegt.

Titelverteidiger Sebastien Ogier ist auch zu Beginn der neuen Saison der große Dominator in der WM.

Der Volkswagen-Pilot aus Frankreich gewann am Sonntag zum Auftakt die prestigeträchtige Rallye Monte Carlo, es war sein dritter Sieg in Folge im Fürstentum.

Mit 1:54,5 Minuten Rückstand landete sein Markenkollege Andreas Mikkelsen (Norwegen) nach 16 Wertungsprüfungen auf dem zweiten Platz vor dem Belgier Thierry Neuville (Hyundai/3:17,9).

Ogier, der in diesem Jahr seinen vierten WM-Titel in Serie anpeilt, musste seinen Vorsprung auf den abschließenden Wertungsprüfungen am Sonntag nur noch verwalten.

Die zuvor härtesten Verfolger Kris Meeke (Großbritannien) im Citroen und Jari-Matti Latvala (Finnland) im dritten VW-Polo waren am Samstag ausgeschieden.

Unfall mit Fan

Latvala war auf der elften Wertungsprüfung nach einem Fehler von der Strecke abgekommen, dabei brach die vordere Aufhängung. Sein Ausritt hatte allerdings weitere Folgen.

Bei der Rückkehr auf die Strecke fuhr der 30-Jährige einen Zuschauer an, hielt anschließend aber nicht an.

Der Fan blieb nach Angaben von VW glücklicherweise unverletzt, die Stewards belegten Latvala dennoch mit einer Sperre von einem WM-Lauf auf Bewährung. VW akzeptierte die Strafe umgehend.

Latvala will nichts bemerkt haben

Latvala hatte erklärt, er habe wegen der verschmierten Windschutzscheibe nichts gesehen und den Kontakt mit dem Zuschauer nicht bemerkt.

Die Rallye-Leitung bewertete die Situation anders. Sie war nach Ansicht der Bilder der Meinung, Latvala und Beifahrer Miikka Anttila hätten die Möglichkeit einräumen müssen, dass sie einen Zuschauer touchiert haben könnten.

Es sei daher "die Pflicht der Crew zu überprüfen, ob irgendetwas passiert ist".

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