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Toyotas WRC-Projekt soll im April Fahrt aufnehmen
Toyotas WRC-Projekt soll im April Fahrt aufnehmen © Toyota

Im April will Toyota das WRC-Auto für die Saison 2017 erstmals testen: Teamchef Tommi Mäkinen will selbst im Yaris WRC Platz nehmen

Toyota will auf dem Weg zurück in die Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) im kommenden Monat einen wichtigen Meilenstein passieren. Im April soll der Yaris WRC des Jahrgangs 2017 erstmals getestet werden. Beim Shakedown in Finnland und den ersten Tests in Süd- und Mitteleuropa will Teamchef Tommi Mäkinen selbst in die Rolle des Testfahrers schlüpfen.

"Ich würde gerne den ersten Test fahren, das wäre schön", so der Finne im Gespräch mit 'Autosport'. "Ich werde das natürlich mit den Ingenieuren absprechen, aber ich glaube, ich kann immer noch fahren."

Mit dem Testbeginn im April liege Toyota genau im Zeitplan, versichert Mäkinen. "Der Plan sah den Test für den April vor. Dann gab es die Chance, dass wir schon im März fahren können, aber nachdem das nicht möglich war, sind wir zum ursprünglichen Plan zurückgekehrt", erklärt der viermalige Rallye-Weltmeister.

Der vorzeitige Teststart sei durch Verzögerungen eines Zulieferers vereitelt wurde, was jedoch für Mäkinen kein Drama ist. "Das ist nur eine Kleinigkeit. Alles ist fertig, der Motor ist im Auto. Wir müssen nur noch auf einige kleine Bauteile warten", erklärt der Finne, der in seiner Heimat seit einigen Monaten das neue Werksteam von Toyota aufbaut.

Dort in Finnland soll im April auch der Shakedown auf einem Flugplatz stattfinden, ehe im darauffolgenden Monat die ernsthafte Testarbeit beginnt. "Anfang Mai sollten wir in Süd- und Zentraleuropa testen. Dann müssen wir viele Kilometer fahren", sagt Mäkinen.

Wer dabei neben Mäkinen selbst am Steuer das Autos sitzen wird, ist nach wie vor unklar. Zwar wurden immer wieder prominente Namen wie Sebastien Loeb, Mikko Hirvonen oder Petter Solberg als Entwicklungsfahrer ins Spiel gebracht, eine offizielle Bestätigung von Toyota gibt es aber bisher nicht.

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