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Nach Überschlägen bei der Rallye Portugal fangen die Autos von Hayden Paddon und Ott Tänak Feuer: Der Hyundai des Neuseeländers brennt vollständig aus

Bei der fünften Wertungsprüfung der Rallye Portugal haben sich am Freitag dramatische Szenen abgespielt. Die Autos von Hayden Paddon (Hyundai) und Ott Tänak (Ford) fingen nach Überschlägen Feuer. Während Tänak seien Fiesta dank engagierten eigenem Eingreifen rechtzeitig löschen konnte, brannte der i20 von Argentinien-Sieger Paddon vollständig aus.

Die gute Nachricht lautet jedoch: Weder Paddon und seinem Beifahrer John Kennard noch Tänak und seinem Navigator Raigo Mölder ist bei den Unfällen etwas passiert - was angesichts der dramatischen Bilder eine große Erleichterung ist.

Geschehen waren beide Unfälle unabhängig voneinander etwa 11,9 Kilometer nach dem Start der Wertungsprüfung "Ponte de Lima 2". Zunächst hatte sich Paddon, der als Zweiter auf die Strecke gegangen war, ins Gebüsch neben der Strecke überschlagen.

Fotos vom Unfallort, die kurz darauf bei Twitter veröffentlicht wurden, zeigten brennende Sträucher und ein vollständig ausgebranntes Fahrzeugwrack. Hyundai bestätigte kurz darauf, dass es sich bei dem Auto um den i20 WRC von Paddon hält.

Der Neuseeländer war nach seinem Sieg bei der Rallye Argentinien von Hyundai an diesem Wochenende für das in der Herstellerwertung punkteberechtigte Team nominiert worden, wird aber nun eine Nullrunde schreiben, da das Auto irreparabel zerstört ist.

Weniger schwerwiegend sehen auf den ersten Fotos die Schäden am Ford von Tänak aus, der sich an fast der gleichen Stelle überschlagen hatte und damit ebenfalls ein Buschfeuer ausgelöst hatte. Der Este griff selbst zum Schlauch und konnte damit die Flammen an seinem Auto löschen.

Die Prüfung wurde nach den beiden Unfällen neutralisiert. Nach vier Wertungsprüfungen hatte Kris Meeke (Citroen) die Rallye mit 11,5 Sekunden Vorsprung auf Weltmeister Sebastien Ogier (Volkswagen) angeführt.

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