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Glück gehabt: Thierry Neuville darf seinen Sieg bei der Rallye Italien behalten
Glück gehabt: Thierry Neuville darf seinen Sieg bei der Rallye Italien behalten © Hyundai

Hyundai muss 50.000 Euro Strafe zahlen, weil am Auto von Thierry Neuville illegale Fenster eingebaut wurden - Den Rallye-Italien-Sieg darf der Belgier aber behalten

Thierry Neuville musste am Sonntagabend noch einmal um seinen ersten Sieg in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) seit 2014 zittern. Wie sich beim Scrutineering nach der Rallye Italien herausstellte, wies der Hyundai i20 des Belgiers Unregelmäßigkeiten auf. So wurden hinten Seitenfenster verwendet, die von der bei der im Winter homologierten Form des Autos abwichen. Spät am Abend wurden Hyundai zu einer Strafe in Höhe von 50.000 Euro verurteilt, den Sieg darf man allerdings behalten.

Gegenüber 'WRC.com' erklärt Hyundai-Teamchef Michel Nandan, dass man die illegalen Fenster bereits seit der Rallye Monte Carlo im Januar verwendet hat. Hintergrund: Erst nach der Homologation stellte man fest, dass die Fenster nicht in die Hecktüren des fertigen Autos passten. Bei der FIA hatte man allerdings zuvor lediglich die Einzelteile homologiert, und nicht das zusammengebaute Auto.

Die neuen Fenster waren auf einer Seite 17 Gramm und auf der anderen Seite 19 Gramm leichter als angegeben - Für Hyundai ein ziemlich teurer Spaß, wie sich nun herausstellte. Nandan wollte zu der Entscheidung der Stewards keine Stellungnahme abgeben, es wird allerdings davon ausgegangen, dass das Team die Strafe akzeptieren wird.

© Motorsport-Total.com

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