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Bei der Rallye Spanien wird nur am Freitag auf Schotter gefahren
Bei der Rallye Spanien wird nur am Freitag auf Schotter gefahren © xpbimages.com

Die Rallye Spanien hält am bewährten Konzept fest - Auch 2016 findet die erste Etappe auf Schotter statt, bevor die WRC-Boliden für Asphalt umgebaut werden

Die Rallye Spanien ist auch in diesem Jahr der einzige Lauf in der Weltmeisterschaft, der auf Schotter und Asphalt ausgetragen wird. In dieser Saison wird der Lauf vom 13. bis 16. Oktober in der Umgebung von Salou, wo der Service-Park beheimatet ist, ausgetragen. Die erste Etappe am Freitag wird hauptsächlich auf Schotter gefahren, anschließend geht die Rallye auf Asphalt weiter. Die Route wurde für 2016 weitestgehend beibehalten. Neu ist am Sonntagmorgen eine Prüfung in der Dämmerung.

Zum dritten Mal in Folge wird es mit einer Superspecial in Barcelona losgehen. Am Donnerstagabend ist der Montjuic Park, wo in den 1970er-Jahren der Formel 1 Grand Prix stattgefunden hat, Schauplatz der Action sein. Hunderte Fans werden sich wieder versammeln, um die WRC-Boliden hautnah zu erleben. Der Freitag ist dann praktisch identisch mit dem Vorjahr. Es gibt zwei Schleifen zu je vier Prüfungen. Darunter ist auch "Terra Alta", wo sich Schotter und Asphalt abwechseln.

Im Laufe der ersten Etappe gibt es auch keine Servicepause, sondern nur eine Reifenwechselzone in Asco. Freitagabend sind dann die Mechaniker gefragt, denn die Autos werden auf Asphaltabstimmung umgebaut. Dafür stehen 75 Minuten Servicezeit zur Verfügung. Anschließend ist der Samstag mit 139 Wettbewerbskilometern die längste Etappe der Rallye. Zum ersten Mal seit 2013 sind wieder die WPs "Querol" und "El Montmell" dabei. Die Strecken "Vilaplana" und "Alcover" werden im Vergleich zum Vorjahr in entgegengesetzter Richtung gefahren.

Die letzte Etappe am Sonntag wird wieder mit der "Duesaigues"-Prüfung abgeschlossen. Es handelt sich dabei um die gleiche Powerstage, bei der Sebastien Ogier im Vorjahr den Sieg durch einen Unfall weggeworfen hat. Insgesamt stehen in Spanien 21 Prüfungen und 340 Kilometer auf dem Programm. Die Gesamtdistanz inklusive Verbindungsstrecken beträgt 1.430 Kilometer.

© Motorsport-Total.com

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