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Nur Werksteams dürfen 2017 mit den neuen Boliden fahren
Nur Werksteams dürfen 2017 mit den neuen Boliden fahren © Citroen

Die Rallye-Weltmeisterschaft wird in der kommenden Saison zur Zweiklassen-Gesellschaft: Diesen und andere Beschlüsse fasste heute der FIA-Motorsport-Weltrat

Der Motorsport-Weltrat des Automobil-Weltverbands FIA hat am Freitag bei seiner Sitzung in Genf einige Anpassungen des Reglements der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) beschlossen. So wurde festgelegt, dass Autos nach dem neuen Technischen Reglement für 2017 im kommenden Jahr nur von Werksteams eigesetzt werden. Private Rennställen bleiben die stärkeren und breiteren Boliden vorenthalten.

Außerdem werden Fahrerwechsel in den Werksteams ab der nächsten Saison einfacher. Bisher musste jeder Hersteller einen ersten Fahrer nominieren, der im Laufe der Saison nur bei höherer Gewalt ausgetauscht werden durfte. Diese Regel wird abgeschafft, zukünftig können für jede Rallye andere Fahrer nominiert werden.

Außerdem wurde die Punktevergabe für WM-Läufe, bei denen nicht alle vorgesehenen Wertungsprüfungen gefahren werden können, neu geregelt. Diese wird ab 2017 gestaffelt. Die volle Punktzahl gibt es nur noch, wenn mindestens 75 Prozent der Distanz gefahren wurde. Wird zwischen 50 und 75 Prozent gefahren, gibt es halbe Punkte, zwischen 25 und 50 Prozent ein Drittel. Wird weniger als 25 Prozent der vorgesehenen Distanz absolviert, gibt es gar keine Punkte.

© Motorsport-Total.com

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