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Hyundai fiebert der Rallye Deutschland entgegen
Hyundai fiebert der Rallye Deutschland entgegen © Hyundai

Dani Sordo feiert nach seiner Verletzung bei der Rallye Deutschland sein Comeback: Hyundai geht mit zwei früheren Siegern an den Start

Hyundai ist bei der Rallye Deutschland (19. bis 21. August), neunter Lauf der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) 2016, das einzige Team, das mit zwei Piloten an den Start geht, die wissen, wie man auf den Straßen rund um Trier gewinn. 2013 setzte sich Dani Sordo, damals am Steuer eines Citroen, im Kampf um den Sieg gegen den damaligen Ford-Piloten Thierry Neuville durch. Ein Jahr später drehten beide, dann in Diensten von Hyundai, das Ergebnis um und feierten den ersten WRC-Sieg der Südkoreaner.

Dementsprechend groß ist die Vorfreude bei den beiden früheren Deutschland-Siegern. "Die Rallye Deutschland ist für mich das Saisonhighlight. Für mich ist sie wie eine Heimrallye", sagt der in St. Vith nahe der Grenze zu Deutschland aufgewachsener Belgier Neuville. "Wir fahren nahe der belgischen Grenze, daher kommen viele Fans mit belgischen Fahnen. Das ist die Rallye, auf die wir uns in der Saison am meisten freuen und eine, bei der wir immer stark waren."

Auch der als Asphalt-Spezialist bekannte Sordo freut sich auf die Rallye rund um Trier, nachdem er bei der Rallye Finnland verletzungsbedingt aussetzen musste. "Wir freuen uns, dass wir bei einer unserer Lieblingsrallyes ins Auto zurückkehren", sagt Sordo. Bei einem Test im Vorfeld der Rallye Finnland hatte sich der Spanier an der Wirbelsäule verletzt und war daraufhin von Kevin Abbring vertreten worden.

Auf die einzigartige Herausforderung der ersten Asphalt-Rallye der Saison hatte sich Hyundai mit einem dreitätigen Test vorbereitet. "Es ist eine sehr schwierige Rallye mit ganz unterschiedlichen Charakteristiken", weiß Sordo. "Durch die Weinberge zu fahren, ist aufregend. Sehr schnell und eng, mit einer Menge Haarnadeln und Kurven. Das Militärgelände ist sehr schwierig, vor allem im Nassen. Dort darf man sich keine Fehler erlauben."

Lediglich der dritte Pilot im Hyundai-Team teilt die Vorfreude seiner Kollegen auf die Rallye Deutschland nicht. "Das ist nicht meine Lieblingsoberfläche, aber das muss ich lernen", sagt Hayden Paddon. "Ich sehe es als Gelegenheit an, auf den Erfahrungen des Vorjahres aufzubauen."

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