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Die Strecke ist beschädigt: Sebastien Ogier & Co. fahren nicht in China
Die Strecke ist beschädigt: Sebastien Ogier & Co. fahren nicht in China © xpbimages.com

Aufgrund von weitreichenden Flutschäden haben die Organisatoren der Rallye China um eine Absage des WRC-Events gebeten - einen Ersatz gibt es nicht.

Die Saison 2016 der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) wird ohne den Lauf in China auskommen müssen. Der Event, der eigentlich vom 8. bis 11. September stattfinden sollte, wurde offiziell abgesagt. Damit haben der Weltverband FIA und die WRC-Promoter auf eine Anfrage des chinesischen Automobilverbands CAMF und der Organisatoren Le Sports reagiert, die eine Absage beantragt hatten.

Grund hierfür sind die heftigen Stürme und Überflutungen in der Region um Huairou nahe Peking, die für massive Schäden an der geplanten Route gesorgt haben. In einem Statement heißt es, dass es unmöglich sei, die notwendigen Reparaturen durchzuführen, um eine sichere Austragung des Events zu gewährleisten. Verantwortliche waren in der letzten Woche noch nach China gereist, um eine Absage des Events zu verhindern - vergeblich.

"Einige der schlimmsten Fluten in China in den vergangenen Jahren haben zehntausende Personen gezwungen, ihr Zuhause im Norden des Landes zu verlassen, was die Behörden dazu veranlasst hat, Notfallmaßnahmen in der Region einzuführen", so das Statement über die Schwere der Flut weiter.

Einen Ersatz wird es nicht geben, die Rallye-WM 2016 wird damit über 13 Events ausgetragen werden.

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