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Gabin Moreau zog sich bei dem Unfall mehrere Knochenbrüche zu
Gabin Moreau zog sich bei dem Unfall mehrere Knochenbrüche zu © Citroen Racing

Brüche an beiden Beinen, der Hand und einem Rückenwirbel: Der am Samstag verunglückte Beifahrer Gabin Moreau liegt schwer verletzt im Krankenhaus

Der am Samstag bei der Rallye Deutschland zusammen mit seinem Fahrer Stephane Lefebvre verunglückte Co-Pilot Gabin Moreau hat sich bei dem Unfall Verletzungen an beiden Beinen, der Hand und der Wirbelsäule zugezogen. "Ich habe mir den linken Knöchel und das rechte Schienbein gebrochen. Meine linke Hand ist gebrochen, das Schlüsselbein ausgerenkt und ein Rückenwirbel angebrochen", schreibt Moreau auf seiner offiziellen Facebook-Seite. Am gebrochenen linken Knöchel war er noch am Samstag operiert worden.

Lefebvre hatte beim ersten Durchgang der WP "Panzerplatte lang" zunächst einige Hinkelsteine gestreift hatte und war dann bei hohem Tempo frontal gegen einen Baum geprallt. Bei dem Einschlag wurde der Motor aus dem Citroen DS3 WRC gerissen und der Vorderwagen komplett zerstört. "Der Einschlag war sehr brutal und die Minuten danach haben sich extrem lang angefühlt. Ich kam nicht aus dem Auto", schildert Moreau die tragischen Minuten.

Zur Hilfe eilten den verunglückten Franzosen zunächst ihre Landsleute Eric Camilli und Benjamin Veillas, die mit ihrem M-Sport-Ford als Erste an der Unfallstelle eintrafen. "Eric und Benjamin waren die ersten vor Ort, vielen Dank für eure Hilfe. Die Organisatoren und Rettungskräfte haben einen herausragenden Job gemacht und uns sehr gut versorgt", so Moreau. "Leider habe ich keine Neuigkeiten von Steph, der in einem anderen Krankenhaus 130 Kilometer entfernet liegt."

Die große Anteilnahme vielen Fans und Kollegen bewegt den schwer verletzten Moreau. "Danke für all eure Nachrichten. Das ist wirklich herzerwärmend und hilft mir bei dem Kampf, stärker zurückzukommen. Trotz allem gebe ich nicht auf und werde zurückkommen, auch dank euch."

Nähere Informationen zum Zustand von Lefebvre liegen noch nicht vor. Auf TV-Bildern war jedoch zu sehen, dass er nach dem Unfall gestützt von einem Kollegen aus dem Auto aussteigen konnte.

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