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Die Weinberge der Mosel sind nur ein Element der Rallye Deutschland
Die Weinberge der Mosel sind nur ein Element der Rallye Deutschland © xpbimages.com

Durch die Weinberge, auf die Panzerplatte und über schnelle Landstraßen: Die Rallye Deutschland fordert die WRC-Piloten mit unterschiedlichsten Prüfungen

Nachdem die Piloten der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) in den vergangenen Monaten ausschließlich auf Schotter unterwegs waren, erwartet sie an diesem Wochenende mit der Rallye Deutschland eine neue Herausforderung. Der WM-Lauf im Südwesten des Landes ist die erste Asphalt-Rallye des Jahres und ist nach Ansicht vieler Piloten eigentlich drei Rallyes in einer. Denn im Laufe der drei Tage erwarten die Fahrer völlig unterschiedliche Strecken.

Zum Auftakt stehen am Freitag zweimal zwei Wertungsprüfungen in den Weinbergen der Mosel nordöstlich des Rallye-Zentrums in Trier auf dem Programm. "Mittelmosel" und "Moselland" sind mit ihren vielen Haarnadelkurven und Abzweigungen an den Hängen des Moseltals vielleicht am charakteristischsten für die Rallye Deutschland. Den Abschluss des ersten Tages bildet die völlig neue Zuschauerprüfung "Ollmuth" südlich von Trier.

Am Samstag geht es für die WRC-Piloten dann zunächst in Richtung Saarland. Die WP "Friesen-Westrich" und "Bosenberg" mit ihren Abschnitten auf flüssigen Landstraßen stehen für den zweiten Typ von Wertungsprüfungen bei der Rallye Deutschland.

Anschließend folgt dann gewissermaßen die dritte Rallye in der Rallye, denn es geht auf den Truppenübungsplatz Baumholder, wo die legendäre Panzerplatte mit ihren oft rutschigen Betonoberflächen und den unnachgiebigen "Hinkelsteinen" auf die Fahrer wartet. Wie im Vorjahr dient eine kurze Zuschauerprüfung gewissermaßen als Warmup, ehe dann mit der über 40 Kilometer langen "Panzerplatte lang" die längste WP der Rallye Deutschland folgt.

Am Schlusstag stehen mit den Wertungsprüfungen "Dhrontal" und "Sauertal" wieder zwei Klassiker der Rallye Deutschland auf dem Programm. Die an der Grenze zu Luxemburg ausgetragene WP Sauertal hat dabei ihren Platz im Prüfungsplan im Vergleich zum Vorjahr gewechselt. 2015 wurde dort am Freitag die Rallye eröffnet, in diesem Jahr findet sie als Powerstage ganz am Ende statt.

Der Prüfungsplan der Rallye Deutschland

Freitag, 19. August:WP1: Mittelmosel 1; 22,00 Kilometer (10:06 Uhr)WP2: Moselland 1; 23,38 Kilometer (10:44 Uhr)Service-Park TrierWP3: Mittelmosel 2; 22,00 Kilometer (14:58 Uhr)WP4: Moselland 2; 23,38 Kilometer (15:36 Uhr)WP5: Ollmuth; 8,12 Kilometer (18:12 Uhr)

Samstag, 20. August:WP6: Friesen-Westrich 1; 14,73 Kilometer (8:20 Uhr)WP7: Bosenberg 1; 14,45 Kilometer (8:46 Uhr)Reifenwechselzone St. WendelWP8: Arena Panzerplatte 1; 2,87 Kilometer (10:22 Uhr)WP9: Arena Panzerplatte 2; 2,87 Kilometer (10:33 Uhr)WP10: Panzerplatte lang 1; 40,80 Kilometer (10:51 Uhr)Service-Park TrierWP11: Friesen-Westrich 2; 14,73 Kilometer (15:38 Uhr)WP12: Bosenberg 2; 14,45 Kilometer (16:04 Uhr)Reifenwechselzone St. WendelWP13: Arena Panzerplatte 3; 2,87 Kilometer (17:40 Uhr)WP14: Panzerplatte lang 2; 40,80 Kilometer (17:58 Uhr)

Sonntag, 21. August:WP15: Dhrontal 1; 14,79 Kilometer (7:13 Uhr)WP16: Sauertal 1; 14,84 Kilometer (8:42 Uhr)WP17: Dhrontal 2; 14,79 Kilometer (9:47 Uhr)WP18: Sauertal 2 (Powerstage); 14,84 Kilometer (12:08 Uhr)

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