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Citroen-Fahrer Craig Breen hatte bei der Rallye Isle of Man kein Glück
Citroen-Fahrer Craig Breen hatte bei der Rallye Isle of Man kein Glück © Citroen Racing

Citroen-Pilot Craig Breen wird bei der Tour de Corse zum ersten Mal mit einem WRC-Boliden auf Asphalt fahren - Vorbereitungen auf der Isle of Man liefen nicht nach Plan

Bei der Rallye Frankreich auf Korsika wird PH-Sport mit zwei Citroen vertreten sein. Neben Kris Meeke, der in Portugal und Finnland gewonnen hat, wird Craig Breen den zweiten DS3 WRC steuern. Der Ire bereitet sich intensiv für seinen ersten Asphaltlauf in der Rallye-WM vor. Am vergangenen Wochenende fuhr Breen auf der Isle of Man, wo das Saisonfinale der Britischen Rallye-Meisterschaft stattfand. Er setzte die R5-Version des DS3 ein, doch der Einsatz verlief nicht wie geplant.

Schon in der dritten Prüfung schied Breen mit einem Motorschaden aus. "Wir wollten Kilometer sammeln und ich schätze, ich bin nur zehn Wettbewerbsmeilen gefahren. Diese Veranstaltung war für mich also absolut nichts wert", wird der 26-Jährige von 'WRC.com' zitiert. Schwierig war auch die Umgewöhnung auf das langsamere R5-Auto, da Breen in diesem Jahr hauptsächlich mit WRC-Boliden gefahren ist und auch den neuen Citroen für 2017 getestet hat.

"Mein Aufschrieb war etwas zu langsam, sie passten mehr zu einem WRC-Auto", sagt er deshalb. "Wenn man langsamer fährt, passen sie nicht zusammen. Daran musste ich mich gewöhnen. Als ich in einen Rhythmus fand, war es auch schon wieder vorbei", lautet sein ernüchterndes Fazit. Wichtig wird der Pre-Event-Test auf Korsika werden, den er am kommenden Sonntag mit dem WRC-Citroen absolvieren wird.

"Ich bin mit einem World-Rally-Car noch nie auf Asphalt gefahren, also muss ich mich rasch auf neue Dinge einstellen. Es wird natürlich ein großer Schritt, obwohl Asphalt mein bevorzugter Untergrund ist. Ich bin darauf in Irland aufgewachsen", denkt Breen an seine Anfänge im Rallye-Sport. Der Sieg auf der Isle of Man ging übrigens an Elfyn Evans. Der Waliser stand bereits vor dieser Rallye als Britischer Meister fest.

© Motorsport-Total.com

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