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Dani Sordo fuhr bei seiner Heimrallye auf Rang zwei
Dani Sordo fuhr bei seiner Heimrallye auf Rang zwei © xpbimages.com

Hyundai feiert bei der Rallye Spanien sein bisher stärkstes Teamergebnis: Dani Sordo und Thierry Neuville auf dem Podium, bestes WRC-Ergebnis für Abbring

Hyundai feierte bei der Rallye Spanien mit den Plätzen zwei und drei das zweite doppelte Podiumsergebnis und die zehnte Podiumsplatzierung in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) 2016. Lokalmatador Dani Sordo startete am Sonntag mit einem Rückstand von 5,8 Sekunden auf Spitzenreiter Sebastien Ogier in die letzte Etappe, musste sich aber nach den letzten vier Wertungsprüfungen mit dem zweiten Platz zufriedengeben und holte auf der abschließenden Powerstage einen Zusatzpunkt.

Mit Rang zwei in Spanien wiederholte Sordo sein bestes Saisonergebnis bei der Rallye Deutschland und verbesserte sich im Vergleich zum dritten Rang beim Heimspiel im Vorjahr. Thierry Neuville belegte Rang drei. Mit seinem fünften Podiumsergebnis der Saison und dem dritten in Folge rückte er in der Fahrer-Weltmeisterschaft auf den zweiten Tabellenrang vor, punktgleich mit Andreas Mikkelsen.

Hayden Paddon machte während des Wochenendes stetige Fortschritte. Am Sonntag verzeichnete der Neuseeländer einige Top-2-Zeiten und sicherte sich damit den vierten Platz - sein bislang bestes Ergebnis auf Asphalt. Kevin Abbring erzielte im Hyundai i20 WRC auf dem Stand des Vorjahres mit Rang sieben sein bestes WRC-Ergebnis. Er verbesserte an allen Tagen sein Auto und erreichte sein persönliches Ziel - ein Punkteresultat.

Stimmen nach der Rallye Spanien:

Dani Sordo: "Es war ein unglaubliches Wochenende, ich kann den Fans nicht genug für ihre Unterstützung danken. Wir haben unser Bestes gegeben, aber wir konnten Sebastien Ogier nicht stoppen. Herzlichen Glückwunsch an ihn! Doch bei einer so gut besetzten Rallye auf den zweiten Platz zu kommen macht mich stolz. Es ist unser zweiter Podiumsplatz in dieser Saison und wir haben hart dafür gearbeitet. Ich war mit meinem Hyundai i20 WRC auf Asphalt und Schotter zufrieden. Das Team hat einen fantastischen Job gemacht und uns ein wettbewerbsfähiges Auto hingestellt."

Thierry Neuville: "Es war ein gutes Wochenende, ich glaube, wir hätten bei dieser Rallye nicht mehr aus unserem Auto herausholen können. Am letzten Morgen bin ich vorsichtiger gefahren, denn wir waren auf Podiumskurs und wollten das Ergebnis nicht riskieren. Wir mussten bei den WP-Zeiten Kompromisse eingehen und haben auf einigen Sektionen vorsichtig agiert, an anderen Stellen konnte ich meinen normalen Rhythmus fahren. Als Team hatten wir ein starkes Wochenende mit drei Autos unter den Top 4. Diesen Speed wollen wir für die letzten Rallyes in Großbritannien und Australien mitnehmen."

Hayden Paddon: "Es war ein positiver Event für das gesamte Team. Mein Beifahrer und ich haben unsere Lernkurve fortgesetzt und weiter Druck gemacht. Auch wenn wir nicht aufs Podium gefahren sind, bin ich glücklich über das, was wir erreicht haben. Wir haben am Samstag einige Dinge am Auto verbessert. Ich habe die Prüfungen am Sonntag genossen, vor allem war ich überrascht über unseren Speed auf der zweiten WP. Ich mag keinen Stillstand und freue mich deshalb, dass wir Fortschritte gemacht haben. Jetzt kann der Schotter kommen!"

Kevin Abbring: "Es ist toll, dass wir unser bislang bestes WRC-Ergebnis erzielt haben. Wir haben am Freitag sicherlich von unserer Startposition profitiert, doch die feuchten Bedingungen kamen uns nicht entgegen. Wir hatten nicht erwartet, Wertungsprüfungen zu gewinnen, aber wir haben bei dieser Rallye mit gemischtem Untergrund einige Fortschritte gemacht, deshalb freue ich mich über meinen siebten Platz."

Michel Nandan (Teamchef): "Wir wollten hier um den Sieg kämpfen, aber es sollte nicht sein. Wir sind jedoch mit der doppelten Podiumsplatzierung zufrieden. Dani hatte vor seinem Heimpublikum ein fantastisches Wochenende. Zwei Teams auf dem Podium zu haben und Thierry auf dem zweiten Tabellenplatz ist eine befriedigende Leistung."

"Wir freuen uns außerdem, dass Hayden mit Platz vier sein bisher bestes Ergebnis auf Asphalt erzielt und Kevin sein bestes WRC-Resultat eingefahren hat. Wir können hier positive Erfahrungen mitnehmen, um Verbesserungen für die Zukunft vorzunehmen. Jetzt konzentrieren wir uns auf die beiden Schotter-Rallyes in Großbritannien und Australien, um die Saison mit einem Erfolg zu beenden."

© Motorsport-Total.com

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