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Sebastien Ogier ist auch bei der Rallye Katalonien nicht zu stoppen. Der Franzose sichert sich vorzeitig den WM-Titel und setzt seine beeindruckende Serie fort.

Der Franzose Sébastien Ogier ist zum vierten Mal in Folge Rallye-Weltmeister.

Der 32-Jährige gewann am Sonntag in seinem VW Polo-R die Rallye Spanien und ist nach elf von 13 Saisonläufen zusammen mit seinem Co-Piloten Julien Ingrassia von nicht mehr von der Spitze der Gesamtwertung zu verdrängen (Highlights ab 0 Uhr im TV auf SPORT1).

"Das ist genial! Es war eine schwierige, aber unter dem Strich fantastische Saison", sagte Ogier: "Mein großer Dank geht an mein Team, das mir die gesamte Saison hindurch ein perfektes Auto bereitgestellt hat."

Mikkelsen-Unfall hilft Ogier

In Spanien lag der alte und neue Weltmeister am Ende 15,6 Sekunden vor dem Spanier Daniel Sordo im Hyundai i20. Ogier hatte die Führung in Katalonien bereits am ersten Tag übernommen.

Am Samstag profitierte er zudem vom Unfall seines Markenkollegen Andreas Mikkelsen (Norwegen), der sich überschlug und seine ohnehin geringen WM-Hoffnungen begraben musste.

Vierter Titel für Ogier 

Ogier, der in der Saison 2016 fünf Siege feierte, zog mit seinem vierten WM-Titel mit den Finnen Juha Kankkunen und Tommi Mäkinen gleich. "Es ist fantastisch, zu so großen Namen der Rallye-Geschichte aufzuschließen. Das macht mich extrem stolz", führte der Franzose aus.

Rekordweltmeister ist sein Landsmann Sebastien Loeb (9). Besonders der Vergleich zu Loeb drängt sich bei Ogier auf, die Dominanz ist ähnlich erdrückend wie die des früheren Serienchampions (2004 bis 2012).

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