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Thierry Neuville und Nicolas Gilsoul freuten sich über Platz zwei
Thierry Neuville und Nicolas Gilsoul freuten sich über Platz zwei © xpbimages.com

Thierry Neuville ist bei der Rallye Frankreich erster Verfolger von Sieger Sebastien Ogier und verbessert sich in der WRC-Gesamtwertung auf Platz drei

Dank einer starken Vorstellung fuhren Thierry Neuville und sein Beifahrer Nicolas Gilsoul bei der Rallye Frankreich, zehnter Lauf der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) 2016 auf das Podium. Mit Hayden Paddon auf Rang sechs sowie Dani Sordo auf Rang sieben platzierten sich zwei weitere Hyundai-Fahrer in den Top 10 der Gesamtwertung. Der zweite Rang für Neuville bei der zehnten von insgesamt 13 WM-Rallyes in diesem Jahr ist schon die insgesamt achte Podiumsplatzierung eines Hyundai-Fahrers.

Mit dem Ergebnis bei der Rallye Frankreich festigte Hyundai auch den zweiten Platz in der WM-Wertung bei den Herstellern. Mit nun 227 Punkten hat die Mannschaft in diesem Jahr schon jetzt drei WM-Zähler mehr gesammelt als in der gesamten Saison 2016.

Neuville war über die gesamte Rallye härtester Herausforderer von Weltmeister und Korsika-Sieger Sebastien Ogier (Volkswagen). Gleichzeitig hatte der Belgier aber alle Hände voll zu tun, die Angriffe des Drittplatzierten Andreas Mikkelsen abzuwehren. Letztlich erreichte der Hyundai-Pilot mit einem Vorsprung von 23,6 Sekunden vor dem Norweger auf Rang zwei das Ziel und verbesserte sich damit in der Fahrerwertung der Rallye-WM auf den dritten Platz.

Paddon tankt viel Selbstvertrauen

"Es war ein sehr positives Wochenende für mich. Wir waren die gesamte Rallye über sehr konkurrenzfähig und haben keinen Fehler gemacht", ist Neuville mir seiner Vorstellung zufrieden. "Unser Hyundai i20 WRC war schnell und zuverlässig. Jeder im Team hat einen guten Job gemacht und ich bin sehr glücklich mit dem, was wir hier erreicht haben."

Teamkollege Paddon startete mit einem zweiten Platz auf der herausfordernden neunten Wertungsprüfung in den Abschlusstag. Mit weiteren starken Zeiten auf den beiden letzten Prüfungen nahm er seinem Vordermann 20 Sekunden ab, konnte sich aber nicht mehr an ihm auf den fünften Platz vorbeischieben.

"Nach zwei schweren ersten Tagen in Korsika haben wir am Finaltag ein starkes Finish gezeigt. Ich würde sagen, dass wir da einen Schritt in die richtige Richtung gemacht haben", bilanziert der Neuseeländer. "Platz zwei bei der langen neunten Sonderprüfung zeigt, zu was wir fähig sind. Das gibt mir viel Selbstvertrauen für die bevorstehende Rallye Spanien."

Reifenschaden wirft Sordo zurück

Einen Platz hinter Paddon erreichte Sordo als Siebter das Ziel. Ohne den Reifenschaden am ersten Tag, der ihn zwei Minuten gekostet hat, hätte der Spanier um einen Podiumsplatz kämpfen können. "Unsere guten Zeiten im weiteren Verlauf der Rallye haben eindeutig bewiesen, dass der Sprung unter die besten drei möglich gewesen wäre", sagt er. "Jetzt freue ich mich auf meine Heimrallye in Spanien. Da werde ich wieder alles für ein gutes Ergebnis geben."

Teamchef Michel Nandan kommentiert die Vorstellung seiner Mannschaft wie folgt: "Es ist fantastisch, dass wir unsere Serie von Podiumsergebnissen bei den letzten drei WM-Rallyes fortsetzen konnten. Die Rallye in Korsika war wie erwartet eine harte Veranstaltung. Aber wir haben mit unseren i20 WRC ein sehr gutes Tempo gezeigt. Jetzt werden wir alles dafür tun, auf die guten Ergebnisse der letzten Monate aufzubauen. Uns bleibt nicht viel Zeit zur Erholung, denn bei der Rallye Spanien vom 13. bis 16. Oktober streben wir wieder einen Platz auf dem Podium an."

© Motorsport-Total.com

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