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Armin Kremer fuhr am Montag die ersten Kilometer im Ford Fiesta WRC 2017
Armin Kremer fuhr am Montag die ersten Kilometer im Ford Fiesta WRC 2017 © Armin Kremer

Beim Test im Ford Fiesta WRC spult Armin Kremer 170 Kilometer ab und ist begeistert. Spielt ihm bei der Rallye Deutschland das Wetter in die Karten?

Armin Kremer ist bereit für die Rallye Deutschland (17. bis 20. August LIVE im TV auf SPORT1+ und im LIVESTREAM, Highlights im TV auf SPORT1), den zehnten Lauf der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) 2017.

Am Montag absolvierte der Routinier einen Testtag im Ford Fiesta WRC, mit dem der Routinier beim deutschen WRC-Lauf in der Top-Klasse der World-Rally-Cars antreten wird. Nachdem er am Wochenende seinen Teamkollegen Sebastien Ogier und Ott Tänak über die Schulter geschaut hatte, konnte Kremer im pfälzischen Rohrbach im Testauto von M-Sport sowie in seinem Einsatzauto mit der Startnummer 14 Erfahrungen mit dem WRC-Auto des Jahrgangs 2017 sammeln.

Das das hinterließ beim Europameister von 2001 nachhaltigen Eindruck. "Spektakulär!", fand Kremer den rund 380 PS starken Boldien. "Unser Abschlusstest hat meine Erwartung noch übertroffen. Ich bin tief beeindruckt - von der professionellen Zusammenarbeit mit dem M-Sport-Team und mehr noch vom Ford Fiesta WRC'17. Dieses Auto ist meilenweit weg von allem, was ich bisher gefahren bin."

"Solch einen Bolide am Limit zu bewegen, ist enorm anstrengend, physisch und psychisch. Es dauerte eine Weile, bis ich das richtig Gefühl für das Auto und das Tempo entwickelt hatte. Doch mit jedem Kilometer wuchsen wir mehr zusammen und irgendwann wollte ich gar nicht mehr aussteigen", sagt Kermer. "Um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein, haben wir auch verschiedene Regen-Set-ups probiert, schließlich ist bei der Rallye Deutschland alles möglich. Der deutsche WM-Lauf gilt nicht ohne Grund als die 'Monte' des Sommers. Vielleicht könnte mir dies gar in die Karten spielen."

Die Hoffnung auf Regen ist nicht unbegründet, vor allem am Freitag sind in der Rallyeregion rund um den Bostalsee Schauer vorhergesagt. Aber auch unabhängig vom Wetter will Kremer am Wochenende nicht nur aus Spaß an der Freude mitfahren. "Auch wenn die Werksteams mit den neusten World-Rally-Cars tausende Wettbewerbskilometer mehr auf dem Buckel haben als ich, verstecken werden wir uns nicht", verspricht er. "Für mich geht es darum, zu versuchen, mit den weltbesten Rallyefahrern mitzuhalten und nicht irgendwo im Nirwana rumzufahren. Und nicht zuletzt wollen wir den deutschen Fans auch eine gute Show bieten."

© Motorsport-Total.com

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