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DOSB-Präsident Alfons Hörmann bekommt bei den Olympia-Bewerbungen für 2024 und 2028 Gegenwind
DOSB-Präsident Alfons Hörmann bekommt bei den Olympia-Bewerbungen für 2024 und 2028 Gegenwind © getty

Die Berliner Olympiagegner haben im Vorfeld der DOSB-Präsidiumssitzung gegen eine Bewerbung der Hauptstadt für die Spiele 2024 oder 2028 demonstriert.

Eine Delegation des Bündnis "NOlympia" übergab dem DOSB-Präsidenten Alfons Hörmann dabei Unterlagen mit Kritikpunkten an dem Berliner Bewerbungskonzept. Zudem zeigten sie ein Plakat mit dem Slogan "Sport statt Olympia".

"Wir denken andere Sachen sind wichtiger. Wir möchten Investitionen in den Breitensport, bei den Schulen, in den Kitas", sagte die NOlympia-Aktivistin Judith Demba dem SID: "Das muss zuerst kommen, bevor man darüber nachdenkt, Milliarden in so ein vierwöchiges Olympia-Event zu stecken."

Hörmann signalisierte bereits, die Argumente der Olympiagegner ernst nehmen zu wollen. "Es ist vereinbart worden, zeitnah in Berlin und Hamburg Gespräche zu führen und diese auch in die Sichtweise einfließen zu lassen", sagte er.

Sowohl Berlin als auch Hamburg hatten ihre Bereitschaft erklärt, sich als deutscher Kandidat für die Austragung der Olympischen Spiele 2024 und 2028 bewerben zu wollen.

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