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Alfons Hörmann ist seit Anfang Dezember 2013 Präsident des DOSB

Präsident Alfons Hörmann vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) hat die von IOC-Präsident Thomas Bach vorgestellten Änderungsvorschläge zur Reform der olympischen Bewegung begrüßt. Hörmann sprach von verbesserten Chancen einer deutschen Bewerbung um Olympische Sommerspiele.

"Wir gratulieren dem IOC und seinem Präsidenten Thomas Bach zu diesen Vorschlägen. Sie sind ein großer, wichtiger und richtiger Schritt in die olympische Zukunft. Damit werden die Spiele wieder näher an die Menschen und die Natur gebracht", sagte Hörmann.

Wie der DOSB-Chef ausführte, erhalte das deutsche Bewerberverfahren durch Bachs Verbesserungsvorschläge Rückenwind.

"Mit diesen Vorschlägen wird die Basis für zukunftsfähige Olympische Spiele geschaffen. Sie ermutigen uns, unsere Bemühungen um eine deutsche Olympiabewerbung mit Berlin oder Hamburg für 2024 und gegebenenfalls 2028 konsequent weiter zu gehen", sagte Hörmann.

Auch DOSB-Generaldirektor Michael Vesper begrüßte die Reformbemühungen im IOC.

Die Konzepte von Hamburg und Berlin seien, wenn man so wolle, die Antwort des DOSB auf die Einladung des IOC an potenzielle Olympiabewerber, sagten Vesper und Hörmann unisono: "Wir wollen und werden das IOC in seinen Reformbemühungen konstruktiv-kritisch begleiten und gemeinsam mit dem IOC daran arbeiten, dass die Begeisterung für die Idee Olympias neue Kraft entfalten kann. Thomas Bach hat damit einen Einstand nach Maß im IOC realisiert und den Wunsch vieler Verantwortlicher im internationalen Sport nach gekonnten Veränderungen zügig erfüllt."

Vesper hatte in einer der 14 Arbeitsgruppen des IOC mitgearbeitet, die im vergangenen Jahr Vorschläge für die Agenda 2020 lieferten.

Unterm Strich soll mit den 40 Verbesserungsideen von Bach für die Olympischen Spiele und deren Bewerbungsverfahren mehr Transparenz, Flexibilität, Nachhaltigkeit und Kostenreduzierungen erreicht werden.

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