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Ex-IOC-Präsident Jacques Rogge vergab die Olympischen Spiele 2020 an Tokio

Aufgrund ausufernder Kosten für die Sportstätten der Olympischen Spiele 2020 setzen die Organisatoren in Tokio den Rotstift an.

Da die Ausgaben laut jüngsten Berechnungen auf voraussichtlich drei Milliarden Euro steigen würden, sollen nun 1,36 Milliarden Euro in diesem Bereich eingespart werden.

"Unerwartete zusätzliche Bauarbeiten und generell steigende Baukosten" hätten laut offiziellen Angaben dazu geführt, dass das Organisationskomitee dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) überarbeitete Pläne vorgelegen musste.

Nun soll das Konzept von extrem kompakten Spielen, mit dem Tokio sich gegen die Mitbewerber Istanbul und Madrid durchgesetzt hatte, zum Teil über den Haufen geworfen werden, um möglichst oft auf existierende Arenen zurückgreifen zu können.

So könnten Basketball-Spiele im 400 km entfernten Osaka ausgetragen werden.

Ursprünglich war in der Bewerbung vorgesehen, dass fast alle Wettbewerbe innerhalb eines Acht-Kilometer-Radius um das Olympische Dorf stattfinden sollen.

In Tokios erfolgreicher Bewerbung hatten die Organisatoren im Spätsommer 2013 Pläne mit bereits zu 85 Prozent existierenden Sportstätten vorgelegt.

Das Gesamt-Budget war ursprünglich auf 6,4 Milliarden Euro angelegt worden.

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