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Alfons Hörmann ist Präsident des DOSB

DOSB-Präsident Alfons Hörmann hat einer Doppelbewerbung von Hamburg und Berlin für die Olympischen Sommerspiele endgültig eine Absage erteilt.

Nur mit einer Stadt habe Deutschland eine reelle Chance auf die Ausrichtung der Spiele.

"Das war eine Frage, die aus den Diskussionen der letzten Tage noch einmal auf den Plan kam, weil Hamburg und Berlin nicht so weit auseinander liegen", sagte Hörmann im Interview mit dem TV-Sender "Sky", meinte aber auch: "Wir haben uns mit den zuletzt veröffentlichten Reformen des IOC umfangreich beschäftigt und sind der Meinung, dass das eine Doppelbewerbung als nicht sinnvoll erscheinen lässt."

Hörmann bezeichnete eine gemeinsame Bewerbung allerdings auch als "charmant", weil sich der DOSB so "um eine Entscheidung herumdrücken könnte", wie der DOSB-Chef etwas schmunzelnd anfügte.

"Am Ende muss die klare Messlatte sein: Mit welchem Konzept können wir national an den Start gehen und international gewinnen. Nur so kann man drangehen", sagte der Allgäuer.

Der DOSB will sich mit Hamburg oder Berlin um die Austragung der olympischen Sommerspiele 2024 oder gegebenenfalls 2028 bewerben.

Eine Entscheidung, mit welcher Stadt man ins Rennen geht, soll im kommenden Frühjahr fallen.

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