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2014 fanden die Olympischen Winterspiele in Sotschi statt

Die japanische Stadt Sapporo will sich um die Olympischen Winterspiele 2026 bewerben.

"Es ist die beste Gelegenheit für viele unserer Bürger, einen Traum zu teilen und ihre Anstrengungen für ein großes Ziel zu vereinen", sagte Sapporos Bürgermeister Fumio Ueda.

Die Stadt, die auf der Insel Hokkaido liegt, hatte bereits 1972 die Winterspiele ausgerichtet. 1998 war Japan mit Nagano Gastgeber.

Als Ausrichter der Sommerspiele 2020 steht bereits Japans Hauptstadt Tokio fest, wo 1964 erstmals Olympische Spiele auf asiatischem Boden stattfanden.

In Umfragen hatten sich zuletzt zwei Drittel der Einwohner Sapporos für eine Bewerbung ausgesprochen.

In ersten Berechnungen wurden Kosten von umgerechnet 2,8 Milliarden Euro veranschlagt.

Sapporo ist die erste Stadt, die ernsthafte Absichten bezüglich einer Bewerbung für 2026 formuliert. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) will sich nach der geplatzten Münchner Bewerbung um die Winterspiele 2022 nun zunächst auf die Sommerspiele 2024 und notfalls 2028 konzentrieren.

Auf einer außerordentlichen DOSB-Mitgliederversammlung am 21. März 2015 soll die Entscheidung fallen, ob sich Berlin oder Hamburg bewerben wird.

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