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Die Olympischen Spiele in Rio könnten extrem teuer werden
Sapporo will sich für die Olympischen Spiele 2026 bewerben © imago

Mit asiatischer Zurückhaltung hat Japans NOK-Präsident Tsunekasu Takeda auf die geplante Olympia-Kandidatur von Sapporo für die Winterspiele 2026 reagiert.

"Es ist fantastisch, dass eine japanische Stadt diese Absicht hat", sagte Takeda, "es gibt allerdings viele Hürden."

Angesichts der Winterspiele 2018 in Pyeongchang/Südkorea und der Sommerspiele 2020 in Tokio äußerte er die Befürchtung, dass Asien möglicherweise für 2026 nicht der erste Favorit des IOC sein könnte.

Sapporo, gelegen auf der Insel Hokkaido, hatte bereits 1972 die Winterspiele ausgerichtet. 1998 war Japan mit Nagano Gastgeber. In Umfragen hatten sich zuletzt zwei Drittel der Einwohner Sapporos für eine Bewerbung ausgesprochen. In ersten Berechnungen wurden Kosten von umgerechnet 2,8 Milliarden Euro veranschlagt.

Sapporo ist die erste Stadt, die ernsthafte Absichten bezüglich einer Bewerbung für 2026 formuliert. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) will sich nach der geplatzten Münchner Bewerbung um die Winterspiele 2022 zunächst auf die Sommerspiele 2024 und notfalls 2028 konzentrieren.

Auf einer außerordentlichen DOSB-Mitgliederversammlung am 21. März 2015 soll die Entscheidung fallen, ob sich Berlin oder Hamburg bewerben wird.

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