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Dietmar Beiersdorfer war als Spieler sechs Jahre für den Hamburger SV aktiv
Dietmar Beiersdorfer ist einer der Hamburger Olympia-Botschafter. © imago

Mit zahlreichen Aktionen und Initiativen wirbt Hamburg bei der Bevölkerung um Zustimmung für seine geplante Olympiabewerbung.

Unter dem Slogan "Feuer und Flamme", der bereits für die Kampagne 2003 zum Einsatz gekommen war, wurde dazu am Freitag in der Freien und Hansestadt ein umfangreiches Maßnahmenpaket vorgestellt.

So stellt der Fußball-Bundesligist Hamburger SV sein Heimspiel am 31. Januar gegen den 1. FC Köln unter das Motto Olympia.

HSV-Boss Dietmar Beiersdorfer wurde ebenso zum Olympia-Botschafter berufen wie die Olympiasieger Eric Johannesen (Rudern) und Moritz Fürste (Hockey) sowie Corny Littmann, ehemaliger Präsident des Fußball-Zweitligisten FC St. Pauli.

In der Innenstadt startet bereits in der kommenden Woche der Bau eines begehbaren Miniatur-Olympiastadions. Lichtstrahlen in den Farben der Olympischen Ringe sollen ab Mitte Januar 2015 den Hamburger Nachthimmel erleuchten.

"Hamburg ist wieder Feuer und Flamme für Olympische und Paralympische Spiele. Dass unser Konzept für kompakte Spiele der kurzen Wege am Wasser so gut ankommt, freut mich außerordentlich. Ich danke allen Unterstützern und Initiativen für ihr Engagement und bin gespannt auf viele kreative Aktionen", sagte der auch für den Sport zuständige Innensenator Michael Neumann.

Hamburg will sich neben Berlin für die Austragung von Olympischen Sommerspielen 2024 oder gegebenenfalls 2028 bewerben.

Im März 2015 trifft der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) auf seiner Mitgliederversammlung eine Entscheidung, mit welcher Stadt Deutschland ins Rennen gehen soll.

Am Samstag steht bei der DOSB-Mitgliederversammlung in Dresden noch das grundsätzliche Votum für eine deutsche Bewerbung aus. Dies gilt aber nur noch als Formsache.

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