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Alfons Hörmann ist seit Anfang Dezember 2013 Präsident des DOSB
Alfons Hörmann ist Präsidentdes DOSB © getty

Die außerordentliche Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) am 21. März in Frankfurt/Main wird nicht die Wahl haben, ob sich Berlin oder Hamburg um die Olympischen Spiele 2024 bewerben soll.

Auf die bereits zuvor getroffene Regelung wies der am Samstag wiedergewählte DOSB-Präsident Alfons Hörmann nach der Mitgliederversammlung am Samstag in Dresden hin. Demnach haben die Mitglieder am 21. März nur noch über den vom DOSB-Präsidium fünf Tage zuvor empfohlenen Bewerber abzustimmen.

Eine Abstimmung über beide Städte durch die Mitgliederversammlung hätten laut Hörmann ein Großteil der Mitgliedsverbände, beide Städte, das Präsidium und auch der Bund als "nicht sinnvoll" erachtet. "Wir können allerdings keinem Mitgliedsverband verbieten, Anträge zu stellen. Ob das dann sinnvoll ist, ist etwas anderes", ergänzte Hörmann.

Eine Umfrage über die Zustimmungswerte in beiden Städten im Februar 2015 könnte auf die Entscheidungsfindung großen Einfluss haben. Sollte in einer Stadt deutlich mehr Zustimmung herrschen als in der anderen, wäre dies laut Hörmann für die Präsidiumsentscheidung "sehr, sehr, sehr bedeutend."

Im Herbst 2015 muss der DOSB seine Bereitschaft, Olympische Spiele 2024 ausrichten zu wollen, beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) hinterlegen. Bis spätestens 8. Januar 2016 müssen Bewerbungsunterlagen und eine Finanz-Garantieerklärung beim IOC eingereicht werden. Die Spiele werden 2017 vergeben.

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